Ein Video reicht für eine Debatte
Ein Social-Media-Clip der Deutschen Bahn sollte eigentlich erklären, warum ein Vergleich mit der SBB schwierig ist.
Statt Verständnis gibt es jedoch Spott, Kritik und jede Menge Gegenwind.
DB erklärt Unterschiede zur SBB
Im Video auf TikTok und Instagram stellt die Deutsche Bahn Deutsche Bahn ihre Sicht dar.
Social-Media-Gesicht Eleonora «Eli» Zanoni erklärt:
- Deutschland hat ein rund 33’000 km langes Schienennetz
- Die Schweiz kommt auf etwa 3’300 km
- Schweizer Netz ist fast vollständig elektrifiziert
- Deutsche Züge erreichen bis zu 300 km/h
Fazit der DB: Ein direkter Vergleich sei nur bedingt möglich.
@deutschebahn Wenn die Schweiz so groß wäre wie Deutschland und Deutschland so bergig wie die Schweiz … 🤔 Dann hätten wir heute ein deutlich kürzeres Video. 🚆😂
Kommentarspalten explodieren
Doch das Publikum reagiert deutlich anders als erwartet.
Viele Nutzerinnen und Nutzer werfen der DB vor, vor allem Ausreden zu liefern:
- Verspätungen von mehreren Stunden
- fehlendes Personal im Betrieb
- mangelnde Zuverlässigkeit im Alltag
Ein häufiges Fazit in den Kommentaren:
Die Netzgrösse spiele keine Rolle, wenn Züge ohnehin nicht pünktlich fahren.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Kritik aus der Community wird deutlich
Besonders scharf fallen einige Reaktionen aus:
- «Pünktlichkeit hat nichts mit der Netzgrösse zu tun.»
- «300 km/h bringen nichts bei Verspätungen.»
- «Ausreden ändern nichts am Alltag der Pendler.»
Auch Schweizer Nutzer melden sich zu Wort und verweisen auf die hohe Pünktlichkeit der SBB.
SBB reagieren mit Humor
Die SBB Schweizerische Bundesbahnen reagieren überraschend locker.
Sie schreiben sinngemäss:
- kleinere Grösse, aber hohe Pünktlichkeit
- «Weltmeister im Bahnfahren»
- und ein augenzwinkernder Seitenhieb mit #hoppschwiiz
Vergleich bleibt emotional aufgeladen
Der Fall zeigt erneut:
- Bahnvergleiche zwischen Ländern sorgen für starke Emotionen
- Social Media verstärkt Kritik und Frust
- Pünktlichkeit bleibt ein sensibles Thema im Alltag






