Mitten in der Nacht stand plötzlich ein ganzes Gebäude in Flammen.
In Degersheim rettete sich ein Mann in letzter Sekunde – mit einem Sprung aus dem Fenster.
Was in der Wolfensbergstrasse geschah
Am späten Freitagabend, 2. Januar 2026, gegen 23:30 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei St.Gallen der Notruf ein:
Ein Feuer war in einer Liegenschaft an der Wolfensbergstrasse ausgebrochen – laut ersten Erkenntnissen im Bereich einer Wohnung, die direkt an ein Pfadiheim angrenzt.
Ein 31-jähriger Bewohner wurde durch Geräusche geweckt. Als er bereits Flammen bemerkte, blieb ihm kaum Zeit zu reagieren. Um sich zu retten, sprang er aus einem Fenster ins Freie – und wurde dabei eher schwer verletzt.
Bewohner retten sich – Feuerwehr kämpft gegen Flammen
Im Pfadiheim hielten sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs ebenfalls Personen auf. Sie wurden rechtzeitig auf das Feuer aufmerksam und konnten sich in Sicherheit bringen.
Sie fanden auch den verletzten Mann draussen und leisteten erste Hilfe, bevor der Rettungsdienst eintraf und ihn ins Spital brachte.
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Herausfordernde Brandbekämpfung für Feuerwehr
Das Feuer griff rasch auf das gesamte Gebäude über. Die Feuerwehr war mit rund 80 Einsatzkräften vor Ort. Um den Brand vollständig zu löschen, mussten Teile des Dachs und der Fassade geöffnet werden.
Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt und direkt vor Ort medizinisch versorgt.

Schaden und Ursache noch unklar
Der Sachschaden ist erheblich, die genaue Höhe aber noch nicht beziffert. Auch zur Brandursache gibt es bislang keine abschliessende Aussage. Die Ermittlungen laufen.
Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen wurde mit der Untersuchung beauftragt.
Rettung in letzter Sekunde – ein Sprung, der Leben rettete
Der Vorfall in Degersheim zeigt, wie rasch sich ein Brand ausbreiten kann – und wie schnell Entscheidungen getroffen werden müssen. Dass niemand ums Leben kam, ist angesichts der Umstände beinahe ein Wunder.










