Nach dem Tod von Ayatollah Chamenei steht der Iran vor einer Machtverschiebung.
Ein Blick auf die wichtigsten Köpfe, die nun das Land führen – mitten im Krieg.
Neuer Übergangsrat an der Spitze
Die Islamische Republik hat einen dreiköpfigen Übergangsrat eingesetzt, der bis zur Bestimmung eines neuen obersten Führers herrschen soll:
Präsident: Massud Peseschkian
Justiz-Chef: Gholamhossein Mohseni Edschei
Wächterratsmitglied: Aliresa Arafi
Massud Peseschkian: Der Präsident
71 Jahre, Herzchirurg und Politiker im Reformlager
Führte die Regierung bereits während des zwölftägigen Israel-Iran-Kriegs
Nach Chameneis Tod erklärte er: „Seinen Tod zu rächen ist ein legitimes Recht und eine Pflicht des Iran“
Gholamhossein Mohseni Edschei: Der Justiz-Chef
1956 geboren, Einfluss auf Justiz und Sicherheitsbehörden
Studium in Ghom, Abschluss in internationalem Recht, religiöser Titel Hodschatoleslam
Bereits 2010 mit US-Sanktionen belegt wegen Menschenrechtsverletzungen
Nach den Angriffen drohte er mit Rache: „Das vergossene Blut unseres Anführers wird niemals vergeben“
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Aliresa Arafi: Der Jurist
65 Jahre, zweiter Vizepräsident des Expertenrates, Mitglied des Wächterrats
Leitet Irans schiitische Seminare für Geistliche
Früher Gegner des Schahs Mohammed Reza Pahlavi, inhaftiert mit 16 Jahren
Nach den Angriffen erklärte er: „Die Nation wird den Weg der Revolution fortsetzen und das Blut rächen“
Ali Laridschani: Sicherheitsratschef
68 Jahre, Chef des Obersten Nationalen Sicherheitsrats
Langjährige Karriere in Revolutionsgarden, Medien und Legislative
Führte frühere Verhandlungen über das Atomprogramm
Drohte nach Chameneis Tod mit Vergeltung gegen Israel und die USA „mit einer Kraft, die sie nie zuvor erlebt haben“
Laut gmx.ch ist damit klar: Die iranische Führung hat sich rasch neu formiert, doch die aggressive Rhetorik zeigt die aktuelle Eskalationsgefahr im Krieg.










