Cristiano Ronaldo erlebt einen bitteren Abschied von der Weltmeisterschaft. Nach der Niederlage gegen Spanien im Achtelfinale kann der portugiesische Superstar seine Tränen nicht zurückhalten. Der Traum vom WM-Titel bleibt für den 41-Jährigen unerfüllt.
Nach dem Abpfiff stand Ronaldo vor den portugiesischen Fans und wirkte tief enttäuscht. Mit gesenktem Kopf verliess der Kapitän das Spielfeld, die Binde bereits in der Hand. Der WM-Titel mit Portugal, auf den er in seiner wohl letzten Endrunde gehofft hatte, ist nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien ausser Reichweite.
Laut GMX erklärte Ronaldo nach der Partie, dass dies «tatsächlich meine letzte WM» gewesen sei, schränkte seine Aussage später aber mit «höchstwahrscheinlich» ein. Über seine Zukunft in der Nationalmannschaft wolle er zunächst nachdenken.
Ronaldo erinnert an seine Erfolge mit Portugal
Trotz der Enttäuschung blickte Ronaldo auf seine Karriere im Nationalteam zurück. Sein Vermächtnis wollte der fünfmalige Weltfussballer betonen: «Ich habe drei Titel für Portugal gewonnen.»
Besonders wichtig bleibt für ihn der Triumph bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Damals gewann Portugal erstmals einen grossen internationalen Titel. Ronaldo bezeichnete diesen Erfolg als seinen wichtigsten Moment mit der Nationalmannschaft.
Letztes WM-Spiel endet ohne Happy End
In seinem 27. und vermutlich letzten WM-Spiel kam Ronaldo nur selten zur Geltung. Der Angreifer hatte lediglich 16 Ballkontakte und konnte seiner Mannschaft offensiv kaum helfen.
Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit. Mikel Merino erzielte in der ersten Minute der Verlängerung den entscheidenden Treffer für Spanien und schoss den Europameister ins Viertelfinale.
Spanien trifft dort auf Belgien, das sich zuvor mit einem 4:1-Erfolg gegen die USA durchgesetzt hatte.
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Portugal verabschiedet sich vom WM-Traum
Auch Ronaldos Mitspieler waren nach dem Ausscheiden enttäuscht. Bruno Fernandes erklärte, Portugal sei mit dem Ziel angereist, den WM-Titel zu gewinnen. Die Mannschaft habe das Potenzial dafür gehabt, müsse nun aber nach vorne schauen.
Trainer Roberto Martinez zeigte sich trotz der Niederlage stolz auf sein Team. Portugal habe gegen einen WM-Favoriten auf Augenhöhe gespielt.
Generationenduell mit Lamine Yamal
Vor dem Spiel stand auch das Duell der Generationen im Mittelpunkt. Auf der einen Seite der erfahrene Ronaldo, auf der anderen der erst 18-jährige spanische Jungstar Lamine Yamal.
Das Spiel begann mit hohem Tempo und technisch starken Szenen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften zeigten ihre Qualität, doch die Torhüter konnten zunächst gefährliche Aktionen verhindern.
Portugal startete besser in die zweite Hälfte und erhöhte den Druck. Spanien fand jedoch zurück ins Spiel und wurde in der Schlussphase gefährlicher. Nach einer schnellen Freistoss-Variante nutzte Merino seine Chance und beendete Portugals Titeltraum.
Eine Ära geht zu Ende
Ob Ronaldo weiterhin für Portugal spielen wird, bleibt offen. Klar ist jedoch: Eine der grössten internationalen Karrieren im Fussball nähert sich ihrem Ende.
Mit zahlreichen Rekorden, drei Titeln und unzähligen Toren bleibt Ronaldo eine prägende Figur der portugiesischen Fussballgeschichte.






