In ganz der Schweiz läuten die Glocken – auch in Uri.
Mit einem Gedenkgottesdienst in Altdorf will die Bevölkerung ihre Anteilnahme nach der Tragödie in Crans-Montana ausdrücken.
Ein Moment der Stille für die Opfer – und ein starkes Zeichen der Solidarität.
Gottesdienst in Altdorf zum nationalen Trauertag
Am Freitag, 9. Januar 2026, um 18.00 Uhr, findet in der reformierten Kirche Altdorf ein besonderer Gedenkgottesdienst statt. Anlass ist der nationale Trauertag, der vom Bundesrat und den Schweizer Landeskirchen gemeinsam ausgerufen wurde – als Antwort auf das verheerende Brandunglück in Crans-Montana (VS).
Gestaltet wird der Gottesdienst ökumenisch – von der römisch-katholischen und reformierten Kirche des Kantons Uri.
Ein Raum für Trauer, Dankbarkeit und Zeichen der Verbundenheit
Der Gedenkanlass soll es der Urner Bevölkerung ermöglichen, ihrer Trauer in würdigem Rahmen Ausdruck zu verleihen. Auch Regierungsratsmitglieder Urban Camenzind und Hermann Epp werden an der Zeremonie teilnehmen.
Es ist nicht nur ein Moment des stillen Gedenkens für die Verstorbenen – sondern auch eine Gelegenheit, den Verletzten, ihren Angehörigen und den Einsatzkräften Dank und Mitgefühl zu zeigen.
Musik, Stille und Licht werden das schlichte Ritual prägen – ganz im Zeichen der inneren Verbundenheit.
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Schweizweit Glocken und Schweigeminute
Ebenfalls am 9. Januar um 14.00 Uhr werden in der ganzen Schweiz die Kirchenglocken läuten. Die Bevölkerung ist eingeladen, gleichzeitig eine Schweigeminute einzulegen – im Gedenken an die Opfer von Crans-Montana.
Zeitgleich findet in Martigny die offizielle nationale Gedenkzeremonie statt. Erwartet werden Vertreterinnen und Vertreter von internationalen, eidgenössischen und kantonalen Behörden.
Als Zeichen der Urner Anteilnahme reisen Landammann Christian Arnold und Landesstatthalter Daniel Furrer nach Wallis und überbringen dort stille Grüsse aus Uri.
Ein Moment für alle – auch ohne persönliche Verbindung
Der Brand in Crans-Montana hat die ganze Schweiz erschüttert.
Auch wer die Opfer nicht persönlich kannte, ist eingeladen, innezuhalten – sei es im Gottesdienst, bei der Schweigeminute oder im stillen Gedanken zu Hause.
Der Gottesdienst in Altdorf steht offen für alle. Er ist ein Ort der gemeinsamen Trauer – und der Dankbarkeit gegenüber allen, die helfen und heilen.
Stille als Sprache der Verbundenheit
Wenn Worte fehlen, bleibt die Stille – begleitet von Licht, Musik und Gebet.
Der 9. Januar ist nicht nur nationaler Trauertag – er ist ein Tag der Hoffnung und des Mitgefühls. Auch in Uri.










