Was als ausgelassene Silvesterfeier begann, endete in einer nationalen Tragödie.
In der Nacht auf den 1. Januar 2026 kam es in Crans-Montana zu einem der schwersten Brandereignisse der letzten Jahre.
Dutzende Menschen verloren ihr Leben. Über hundert wurden verletzt.
Grossbrand in Bar «Le Constellation»
In der Silvesternacht vom 31. Dezember 2025 auf den 1. Januar 2026 brach in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana ein Brand aus.
Nach aktuellem Stand der Behörden kam es infolge des Feuers zu:
einem Flashover
einer oder mehreren Explosionen
zahlreichen Toten und Verletzten
Die Situation eskalierte innerhalb kürzester Zeit.
Mehrere Dutzend Tote – über 100 Verletzte
Aktuell gehen die Einsatzkräfte von mehreren Dutzend Todesopfern aus.
Darüber hinaus wurden über hundert verletzte Personen durch die Rettungskräfte betreut und erstversorgt.
Ein grosser Teil der Opfer erlitt schwere Verletzungen, insbesondere:
schwere Verbrennungen
Rauchgasvergiftungen
multiple Traumata
Grosseinsatz der Rettungskräfte
Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation (KWRO) löste umgehend einen Grossalarm aus. In der ersten Nacht standen im Einsatz:
10 Helikopter
40 Ambulanzen
über 150 medizinische Rettungskräfte
Die Verletzten wurden in verschiedene Spitäler transportiert.
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Spitäler aktivieren Katastrophenpläne
Das Spital Wallis löste seinen Katastrophenplan aus und koordinierte die medizinische Versorgung.
Zusätzlich nahmen folgende Spitäler zahlreiche Opfer auf:
Spital Riviera-Chablais
Universitätsspitäler Lausanne
Universitätsspitäler Genf
Universitätsspitäler Zürich
Diese Kliniken sind auf die Behandlung von schweren Brandverletzungen spezialisiert.
Staatsrat ruft besondere Lage aus
Um in den kommenden Tagen rasch und koordiniert alle notwendigen Mittel einsetzen zu können, hat der Walliser Staatsrat die besondere Lage ausgerufen.
Ziel ist es:
alle Einsatzkräfte zentral zu koordinieren
zusätzliche Ressourcen bereitzustellen
die Bewältigung der Folgen langfristig zu sichern
Helpline für Betroffene eingerichtet
Für Angehörige, Betroffene und Zeugen wurde eine Helpline eingerichtet:
0848 112 117
Zudem bittet der Staatsrat die Bevölkerung:
Bei nicht lebensbedrohlichen Notfällen die Notaufnahmen in
Siders oder Martinach aufzusuchen,
um das Spital Sitten nicht zu überlasten.
Anteilnahme und Dank
Der Staatsrat drückt den Betroffenen und Angehörigen seine tiefe Solidarität und Anteilnahme aus.
Ein besonderer Dank gilt allen Einsatzkräften, die unter extremen Bedingungen im Einsatz standen.










