Geschlossene Notausgänge, defekte Feuerlöscher, Panik in wenigen Minuten.
Nach dem verheerenden Brand im „Costellation“ in Crans-Montana erheben verletzte Italiener nun schwere Vorwürfe.
Ihre Aussagen zeichnen ein erschütterndes Bild der Nacht vom 31. Dezember.
„Niemand gab uns Anweisungen“
In den vergangenen Tagen wurden mehrere Verletzte von römischen Ermittlern befragt.
Ihre Schilderungen decken sich in zentralen Punkten:
Alle Notausgänge sollen geschlossen gewesen sein
Feuerlöscher seien nicht funktionsfähig gewesen
Es habe kein feuerfestes Material gegeben
Das Feuer habe sich innerhalb weniger Minuten ausgebreitet
„Niemand gab uns Anweisungen“, erklärten mehrere Betroffene übereinstimmend.
Laut ansa.it wurden ein erster Ermittlungsbericht sowie die Protokolle der Befragungen inzwischen an die zuständige Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Vorwürfe gegen Betreiberin
Besonders brisant ist eine weitere Aussage:
„Jessica Moretti? Sie ist geflohen.“
Dieser Vorwurf betrifft mutmasslich die verantwortliche Person des Veranstaltungsortes. Ob sich diese Darstellung bestätigen lässt, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
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Weitere belastende Aussagen
Neben den Brandschutzvorwürfen berichten Zeugen auch von fragwürdigen Zuständen beim Einlass:
Der Veranstaltungsort sei trotz Überfüllung weiter betrieben worden
Eintritt sei nur über den Kauf teurer Getränke möglich gewesen
Bis zu 270 Euro für eine Flasche Champagner
Keine erkennbaren Alterskontrollen – auch Minderjährige hätten Alkohol konsumieren können
Die Version der anwesenden jungen Gäste sei in weiten Teilen übereinstimmend, heisst es aus Ermittlerkreisen.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Behörden prüfen nun:
Ob Sicherheitsauflagen verletzt wurden
Ob strafrechtliche Verantwortung vorliegt
Welche Rolle organisatorische Mängel gespielt haben
Die Tragödie von Crans-Montana könnte weitreichende juristische Konsequenzen haben.










