Nach der verheerenden Brandkatastrophe von Crans-Montana am 1. Januar 2026 kehren erste Patientinnen und Patienten dank stabiler Gesundheitszustände zurück in die Schweiz.
Bund, Kantone und Rehakliniken arbeiten eng zusammen, damit die Anschlussbehandlung reibungslos und patientenorientiert erfolgt.
Rückverlegung aus europäischen Kliniken
Bis Ende Januar 2026 haben zwei Swiss Contact Teams alle Patientinnen und Patienten mit Schweizer Staatsbürgerschaft oder Wohnsitz in der Schweiz besucht, die in Spezialkliniken in Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien behandelt werden.
Alle Fälle wurden hinsichtlich Rückverlegungszeitraum und Nachsorgebedarf erfasst
Patientinnen und Patienten in kritischem Zustand bleiben weiterhin in spezialisierten Zentren
Rückführungen erfolgen gestaffelt, Kapazitäten werden rechtzeitig bereitgestellt
Schweizer Rehabilitation koordiniert durch Medical Board
Die operative Rückführung wird durch ein Medical Board koordiniert:
Zusammensetzung: Expertinnen und Experten aus Verbrennungszentren, Rehakliniken und Fachpersonen
Standort: Nationale Alarmzentrale, Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS)
Ablauf: Transport aus europäischen Zentren → Schweizer Verbrennungszentrum → Rehaklinik
Ziel: medizinische Versorgung + psychosoziale Begleitung
Die strategische Planung übernimmt die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK).
Ausbau der Reha-Kapazitäten
Suva-Kliniken Bellikon & Sion erweitern derzeit Kapazitäten
Patienten aus anderen Notfällen werden weiterhin versorgt
Erwartung: Alle Patientinnen und Patienten mit Schweizer Staatsbürgerschaft können in der Schweiz behandelt werden
Internationale Solidarität
Dank des Union Civil Protection Mechanism (UCPM) unterstützten zahlreiche europäische Staaten:
Bereitstellung von Verbrennungsbehandlungsplätzen
Medizinische Teams und Patiententransporte
38 Patientinnen und Patienten wurden in spezialisierte Kliniken in Belgien, Deutschland, Frankreich und Italien gebracht
Aktuell:
36 Patienten im Ausland, davon:
16 Schweizer
5 Ausländer mit Schweizer Wohnsitz
Länderaufteilung: Frankreich (16), Deutschland (5), Italien (12), Belgien (3)
In der Schweiz: 31 Patientinnen und Patienten stationär, 22 in Spitälern, 9 in Reha
Die Rückverlegung der Patientinnen und Patienten zeigt die starke nationale und internationale Koordination bei Katastrophen.
Dank der Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Kliniken und europäischen Partnern ist sichergestellt, dass alle Betroffenen die bestmögliche Anschlussbehandlung erhalten.










