Coop hat in der Schweiz die Marke von 1000 Verkaufsstellen erreicht. Gleichzeitig eröffnet im Emmen Center ein neuer Coop-Megastore mit 2500 Quadratmetern Verkaufsfläche und einem besonderen Schwerpunkt auf Frische und handwerklicher Produktion. Das Unternehmen will sein Filialnetz auch künftig weiter ausbauen.
Von Genf bis in die Bergdörfer
Mit mittlerweile 1000 Verkaufsstellen verfügt Coop nach eigenen Angaben über das dichteste Verkaufsstellennetz im Schweizer Detailhandel. Die Standorte reichen von den Zentren und Quartieren der Grossstädte bis in kleinere Gemeinden und Bergregionen.
Die Verkaufsflächen summieren sich auf rund 1,1 Millionen Quadratmeter. Damit betreibt Coop nach eigenen Angaben bereits seit Jahren das grösste beziehungsweise dichteste Verkaufsstellennetz im Schweizer Detailhandel.
Besonders deutlich wird die geografische Verteilung an den unterschiedlichen Standorten: Während sich Verkaufsstellen in stark frequentierten Zentren wie Genf befinden, reicht das Netz bis nach Bettmeralp im Wallis auf knapp 2000 Meter über Meer.
Philipp Wyss, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Coop, sieht die Nähe zu den Kundinnen und Kunden als einen wichtigen Faktor für die Entwicklung des Unternehmens. In den vergangenen zehn Jahren eröffnete Coop demnach 124 neue Verkaufsstellen und investierte rund 3,5 Milliarden Franken in die Erneuerung bestehender Läden.
Neuer Megastore in Emmen
Zur Marke von 1000 Verkaufsstellen kommt ein neuer Coop-Megastore im Emmen Center hinzu. Der rund 2500 Quadratmeter grosse Markt setzt insbesondere auf Frischeangebote und handwerkliche Produktion.
Zum Angebot gehören unter anderem eine Hausbäckerei, ein «Chäs-Hüsli», eine bediente Fisch- und Fleischtheke sowie eine Fischräucherei. Frische Würste werden direkt vor Ort hergestellt.
Auch verschiedene Convenience- und Frischeprodukte entstehen im Markt selbst. Dazu gehören Sandwiches, Pizzen, Sushi sowie Patisserie und Torten. Eine Auswahl an Salami-Spezialitäten ergänzt das Angebot.
Der Coop-Megastore Heimberg Center führt derweil mit durchschnittlich rund 46’000 Artikeln das grösste Sortiment innerhalb des Coop-Verkaufsstellennetzes.
Coop setzt auf Filialen und Onlinehandel
Trotz des zunehmenden Onlinehandels sieht Coop weiterhin Potenzial für zusätzliche stationäre Verkaufsstellen. Philipp Wyss verweist dabei auf die Entwicklung der Kundenzahlen und auf die Verbindung zwischen den physischen Märkten und dem Onlinesupermarkt Coop.ch.
Die beiden Vertriebskanäle sollen sich ergänzen. So können Kundinnen und Kunden beispielsweise Lebensmittel über Coop.ch bestellen und an eine Coop-Verkaufsstelle in ihrem Ferienort liefern lassen.
Damit will Coop auch Regionen erreichen, in denen kein eigener Supermarkt vorhanden ist. Das Unternehmen setzt dabei auf eine sogenannte Omni-Channel-Strategie, bei der Filialnetz und Onlinehandel miteinander verbunden werden.
99 Prozent der Bevölkerung in der Nähe einer Filiale
Nach den von Coop veröffentlichten Zahlen wohnt rund 99 Prozent der Schweizer Bevölkerung höchstens 15 Autominuten von einer Coop-Verkaufsstelle entfernt. Die durchschnittliche Fahrzeit der Kundinnen und Kunden zur nächsten Verkaufsstelle beträgt demnach 4 Minuten und 53 Sekunden.
An einem durchschnittlichen Wochentag werden in den Coop-Verkaufsstellen rund 2250 Einkäufe pro Minute getätigt. Rund 150 Standorte werden grösstenteils mit der Coop-eigenen Eisenbahn Railcare beliefert.
Auch bei der Ausbildung spielt das Filialnetz eine Rolle. Sieben Coop-Verkaufsstellen werden ausschliesslich von Lernenden geführt. Zudem haben 43 Prozent der derzeitigen Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Coop-Verkaufsstellen ihre Lehre bereits bei Coop absolviert.
Der Ausbau des Netzes soll weitergehen. Coop sieht nach eigenen Angaben weiterhin Potenzial für zusätzliche Standorte und will gleichzeitig bestehende Verkaufsstellen modernisieren.






