Scharfe Worte aus der italienischen Opposition.
Giuseppe Conte erhebt schwere Vorwürfe gegen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und wirft ihr vor, sich politisch zu stark an Donald Trump anzulehnen.
Conte kritisiert Melonis Nähe zu Trump
Der Vorsitzende der Fünf-Sterne-Bewegung, Giuseppe Conte, hat Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni frontal angegriffen. Am Rande der Veranstaltung „Avanti per l’Italia“ erklärte Conte, Meloni tue alles, um dem ehemaligen und amtierenden US-Präsidenten Donald Trump zu gefallen.
„Meloni verkündet alles, um Trump zu gefallen. Sie wurde sogar zur Förderin von Trumps Nobelpreis und demonstrierte damit der ganzen Welt eklatant ihre Unterwürfigkeit gegenüber Washington“, sagte Conte, wie ansa.it berichtet.
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Streit um aussenpolitischen Kurs
Conte kritisierte insbesondere Melonis aussenpolitischen Kurs und warf ihr vor, Italiens internationale Position zugunsten persönlicher Nähe zu Trump zu vernachlässigen. Die angebliche Unterstützung für eine Nobelpreis-Nominierung Trumps wertete der Oppositionsführer als symbolischen Tiefpunkt.
Die Regierung Meloni hatte sich zu den Aussagen zunächst nicht öffentlich geäussert.
Politische Spannungen nehmen zu
Die Äusserungen verdeutlichen die wachsenden Spannungen zwischen Regierung und Opposition in Italien. Vor allem die Beziehungen zu den USA und Trumps Rolle in der internationalen Politik sind zunehmend Gegenstand innenpolitischer Auseinandersetzungen.
Conte positioniert sich damit klar gegen eine zu starke transatlantische Abhängigkeit Italiens.










