Der Freiburger Technologieanbieter Comet profitiert von der starken Nachfrage in der Halbleiterindustrie. Im ersten Halbjahr 2026 steigerte das Unternehmen den Umsatz um 5,6 Prozent und verbesserte gleichzeitig die Profitabilität.
Der Schweizer Röntgen- und Hochfrequenzspezialist Comet hat in der ersten Jahreshälfte 2026 vom weltweiten Wachstum der Halbleiterbranche profitiert. Das Unternehmen mit Sitz in Flamatt im Kanton Freiburg verzeichnete sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz eine positive Entwicklung.
Von Januar bis Juni erhöhte Comet den Umsatz um 5,6 Prozent auf 239,8 Millionen Franken. Wechselkursbereinigt lag das Wachstum sogar bei mehr als 12 Prozent.
Starkes zweites Quartal nach Jahresstart mit Gegenwind
Die Entwicklung beschleunigte sich im Verlauf des Jahres. Während Comet im ersten Quartal in Schweizer Franken noch einen Umsatzrückgang verzeichnet hatte, konnte das Unternehmen im zweiten Quartal deutlich zulegen.
Bereits zu Jahresbeginn hatte sich die positive Entwicklung bei den Bestellungen abgezeichnet. Zwischen April und Juni gewann Comet nochmals zusätzliche Aufträge hinzu.
Der Halbleitermarkt erlebt derzeit weltweit eine hohe Nachfrage, insbesondere durch Investitionen in neue Technologien und die steigende Bedeutung von Mikrochip-Anwendungen.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Operativer Gewinn deutlich verbessert
Auch die Profitabilität entwickelte sich positiv. Comet erzielte im ersten Halbjahr ein EBITDA von 31,4 Millionen Franken.
Damit lag der operative Gewinn mehr als ein Drittel über dem Vorjahreswert. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 10,1 Prozent im Vorjahr auf 13,1 Prozent.
CEO Stephan Haferl sieht das Unternehmen aufgrund der aktuellen Marktentwicklung gut positioniert. Die anhaltende Nachfrage, bessere Planungssicherheit und das günstige Marktumfeld würden Comet helfen, den Wachstumskurs fortzusetzen.
Neues Werk in Malaysia soll Wachstum unterstützen
Parallel zum operativen Wachstum arbeitet Comet weiter an Effizienzsteigerungen und baut ein neues Produktionswerk in Malaysia auf.
Diese Projekte verursachen derzeit zusätzliche Einmalkosten. Nach Angaben des Unternehmens dürfte die EBITDA-Marge nach deren Wegfall im kommenden Jahr nochmals um rund drei Prozentpunkte steigen.
Comet entwickelt und produziert unter anderem Röntgensysteme, Hochfrequenzkomponenten sowie Lösungen für die Materialprüfung und die Herstellung von Halbleitern und Mikrochips.
Mit dem Ausbau der Produktionskapazitäten will das Unternehmen seine Position als Zulieferer für die internationale Technologieindustrie weiter stärken.






