Die NBA ist schockiert: Kurz nach kontroversen Äusserungen über LGBTQ-Themen haben die Chicago Bulls ihren Profi Jaden Ivey aus dem Team geworfen.
Der 21-jährige Guard sprach in einem Instagram-Livestream offen über seinen Glauben – und sorgte damit für Empörung.
Seine Aussagen trafen das Team mitten ins Herz – und die Entscheidung folgte prompt.
Jaden Ivey nach Livestream entlassen
Die Chicago Bulls bestätigten, dass sie sich von Jaden Ivey getrennt haben. In einer kurzen Mitteilung hiess es:
«Das Team hat Guard Jaden Ivey aufgrund von teamschädigendem Verhalten entlassen.»
Nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe ging Ivey erneut live auf Instagram und erklärte seine Sicht: Seine Entlassung liege nicht an ihm. Gleichzeitig sprach er über seinen Glauben und sagte, dass selbst die Meisterringe von Michael Jordan oder LeBron James am Tag des jüngsten Gerichts nichts wert seien.
Laut gmx.ch nannte Ivey Homosexualität in seinem Stream „Unrecht“ und kritisierte die Pride-Monat-Aktionen der NBA:
- „Sie verkünden den Pride Month. Sie zeigen es der Welt. Sie sagen: Kommt zu uns für Pride, um Unrecht zu feiern.“
- Ivey stellte die Frage, wie jemand über Gerechtigkeit sprechen könne, wenn gleichzeitig „Unrecht“ gefeiert werde.
Der Guard hatte erst am 3. Februar durch ein Tauschgeschäft von den Detroit Pistons zu den Bulls gewechselt. Aufgrund einer Verletzung kam er seit dem 11. Februar nicht mehr zum Einsatz und absolvierte lediglich vier Partien für Chicago.
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Reaktionen aus dem Team
Bulls-Trainer Billy Donovan äusserte sich vor dem Spiel gegen die San Antonio Spurs:
- „Bei den Bulls arbeiten Menschen aus allen Bereichen. Jeder hat eigene persönliche Erfahrungen.“
- „Wir müssen professionell sein, Respekt füreinander zeigen und diesen Anforderungen gerecht werden.“
- Donovan wollte Iveys Aussagen nicht direkt kommentieren, betonte aber: „Ich hoffe, es geht ihm gut.“
Die NBA setzt in der Saison auf Aktionen wie Pride Nights, um die Rechte von LGBTQ-Menschen zu unterstützen. Diese finden meist vor den Finals statt, aber viele Teams starten bereits früher mit symbolischen Aktionen.
Was bedeutet das für die NBA?
- Iveys Entlassung zeigt, dass homophobe Äusserungen in der Liga nicht toleriert werden.
- Teams müssen eine Balance finden zwischen Persönlichkeitsrechten und professionellem Verhalten.
- Spieler und Vereine stehen unter ständiger Beobachtung durch Fans, Medien und Sponsoren.






