In einem Produktionsbetrieb in Gähwil ist es am Dienstagnachmittag zu einer unerwarteten chemischen Reaktion gekommen. Ein Glycerin-Kessel überhitzte, sorgte für Rauchentwicklung und löste einen grösseren Feuerwehreinsatz aus.
Verletzt wurde niemand. Dennoch war der Einsatz für die Rettungskräfte über mehrere Stunden im Gange.
Plötzliche Rauchentwicklung im Produktionsbetrieb
Kurz nach 14 Uhr bemerkten Mitarbeitende eines Betriebs an der Kirchbergerstrasse, dass es bei einem automatisierten Kessel mit Glycerin zu einer Überhitzung gekommen war.
Wenig später entwickelte sich sichtbarer Rauch, woraufhin die Feuerwehr alarmiert wurde.
Schnelle Evakuierung verhindert Schlimmeres
Der Betrieb wurde vorsorglich evakuiert. Die Feuerwehr führte anschliessend umfangreiche Lüftungsmassnahmen durch, um das Gebäude zu sichern.
Obwohl es zu keiner offenen Flamme kam, verursachte die Hitzeentwicklung Schäden an verschiedenen Kunststoffteilen innerhalb der Anlage.
Einige Mitarbeitende klagten über leichte Atembeschwerden, benötigten jedoch keine medizinische Behandlung.
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Keine akute Gefahr für Bevölkerung
Laut Behörden bestand zu keinem Zeitpunkt eine direkte Gefahr für die Bevölkerung oder die Umgebung.
Die Situation konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden, dennoch blieb die Feuerwehr mehrere Stunden vor Ort, um mögliche Rückstände der chemischen Reaktion auszuschliessen.
Schäden an Maschinen noch unklar
Die Produktionsanlagen wurden teilweise stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden kann aktuell noch nicht beziffert werden und wird derzeit vom Betrieb und den Versicherungen geprüft.






