Besuch in Krisenregionen
Der Chef der Schweizer Armee hat am 2. und 3. Juli 2026 Schweizer Truppen im Kosovo sowie in Bosnien und Herzegowina besucht. Im Fokus stehen die laufenden Friedensförderungsmissionen und Gespräche mit internationalen Kommandanten.
Der Besuch soll einen direkten Einblick in die aktuelle Lage vor Ort ermöglichen.
Austausch mit internationalen Kommandanten
Der Chef der Armee trifft unter anderem den Kommandanten der Kosovo Force (KFOR), Generalmajor Özkan Ulutaş, sowie den Kommandanten der EUFOR-Mission ALTHEA, Generalmajor Maurizio Fronda.
Im Zentrum der Gespräche stehen:
- die Sicherheitslage auf dem Westbalkan
- die Zusammenarbeit der internationalen Truppen
- die Weiterentwicklung der Friedensmissionen
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Schweizer Engagement im Auslandseinsatz
Die Schweizer Armee ist aktuell in mehreren internationalen Missionen aktiv. Rund 300 Angehörige leisten Dienst in insgesamt 16 Einsätzen weltweit.
Der Einsatz im Kosovo wurde in diesem Jahr verlängert und läuft bis Ende 2029.
Für Bosnien und Herzegowina ist zudem eine Ausweitung der Schweizer Beteiligung ab 2027 vorgesehen.
Rolle der Schweiz in der Friedensförderung
Die militärische Friedensförderung ist einer von drei Kernaufträgen der Schweizer Armee. Neben der Landesverteidigung und der Unterstützung ziviler Behörden spielt sie eine wichtige Rolle in internationalen Stabilisierungseinsätzen.
Die Schweiz unterstützt dabei unter anderem:
- Sicherung von Stabilität in Krisenregionen
- Ausbildung und logistische Hilfe
- Kooperation mit internationalen Partnern






