Ein schwerer Arbeitsunfall hat am Montagmorgen in Chavannes-près-Renens ein Menschenleben gefordert. Ein Bauarbeiter stürzte auf einer Grossbaustelle mehrere Meter in die Tiefe und erlitt tödliche Verletzungen.
Trotz eines raschen Rettungseinsatzes kam für den Mann jede Hilfe zu spät. Die Behörden haben Ermittlungen zur Ursache des Unglücks aufgenommen.
Neun Meter in Versorgungsschacht gestürzt
Der Unfall ereignete sich am Montag, 15. Juni 2026, gegen 10.15 Uhr auf der Baustelle des HESAV-Komplexes in Chavannes-près-Renens.
Nach bisherigen Erkenntnissen führte ein Arbeiter Reinigungsarbeiten im ersten Stock eines im Bau befindlichen Gebäudes aus. Aus bislang ungeklärten Gründen stürzte der Mann rund neun Meter tief in einen Versorgungsschacht im Kellerbereich.
Rettungskräfte konnten nicht mehr helfen
Mehrere Rettungskräfte rückten umgehend zur Unfallstelle aus und leiteten sofort medizinische Massnahmen ein.
Für den 50-jährigen spanischen Staatsangehörigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch am Unfallort an seinen schweren Verletzungen.
Das Wichtigste in Kürze
- Arbeitsunfall auf Baustelle in Chavannes-près-Renens
- 50-jähriger Arbeiter stürzt neun Meter in die Tiefe
- Unfall ereignete sich bei Reinigungsarbeiten
- Mann verstirbt noch am Unfallort
- Staatsanwaltschaft eröffnet Strafverfahren
- Ermittlungen zur Unfallursache laufen
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Staatsanwaltschaft untersucht den Fall
Die zuständige Staatsanwältin wurde unmittelbar informiert und begab sich an den Unfallort.
Inzwischen wurde ein Strafverfahren eröffnet. Die Ermittlungen werden durch die Gendarmerie geführt. Ziel ist es, die genauen Umstände des tödlichen Arbeitsunfalls zu klären.
Grosser Einsatz auf der Baustelle
Neben mehreren Polizeipatrouillen standen auch Mitarbeitende der SUVA, ein Ambulanzteam des TCS, der mobile Rettungsdienst Lausanne (SMUR), Spezialisten der Höhenrettung GRIMP sowie ein psychologisches Betreuungsteam im Einsatz.
Die Untersuchungen zum Unfallhergang dauern an.






