Ein Finale wie aus einem Albtraum.
Was als Krönung eines gelungenen Afrika-Cups begann, endete in Chaos, Protesten und internationalen Schlagzeilen.
Historisches Finale endet im Eklat
Das Afrika-Cup-Finale zwischen Senegal und Marokko in Rabat hat für Entsetzen gesorgt. Nach einem aberkannten Tor, einem hochumstrittenen Elfmeter und minutenlangen Protesten drohen nun Konsequenzen für den frischgebackenen Champion.
Laut ansa.it hat der Afrikanische Fussballverband (CAF) nach Sichtung der Videobilder eine Untersuchung eingeleitet. Trotz des sportlichen Sieges Senegals könnten harte Sanktionen folgen – ein heikler Zeitpunkt mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2026.
Protest, Platzverlassung und Chaos auf den Rängen
In der Nachspielzeit eskalierte die Partie: Ein Treffer Senegals in der 92. Minute wurde aberkannt, Marokko erhielt wenig später einen Elfmeter. Senegals Trainer Pape Thiaw zog seine Mannschaft aus Protest vom Platz.
Es folgten chaotische Minuten:
wütende Proteste der Spieler
Pfiffe und Buhrufe im Stadion
Drohungen senegalesischer Fans, den Platz zu stürmen
Polizeiketten verhinderten Schlimmeres
Erst Sadio Mané gelang es, seine Teamkollegen zur Rückkehr auf den Rasen zu bewegen.
Elfmeter verschossen – Verlängerung entscheidet
Nach fast 20 Minuten Unterbruch trat Brahim Díaz zum Elfmeter an – und scheiterte mit einem Lupfer an Edouard Mendy. In der Verlängerung übernahm Senegal die Kontrolle.
In der vierten Minute der Extra-Zeit erzielte Pape Gueye nach Vorarbeit von Mané das entscheidende 1:0. Marokko hatte Pech, als Aguerd später nur die Latte traf.
Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
imTicker auf WhatsApp abonnieren
Infantino spricht von „inakzeptablen Szenen“
Auch nach Abpfiff blieb die Lage angespannt. In den Katakomben kam es beinahe zu Handgreiflichkeiten, die Pressekonferenz von Trainer Thiaw wurde abgebrochen.
FIFA-Präsident Gianni Infantino fand klare Worte:
„Wir haben inakzeptable Szenen erlebt.“
Für zusätzliche Irritation sorgte ein Video, in dem Prinz Moulay Rachid sich weigerte, den Pokal zu überreichen – schliesslich übernahm der CAF-Präsident diese Aufgabe.
Entschuldigung – doch Konsequenzen drohen
Trainer Thiaw entschuldigte sich später öffentlich: Er hätte die Mannschaft nicht zurückziehen dürfen. Doch das reicht dem Verband offenbar nicht.
Die CAF untersucht:
das Verhalten der Spieler
den Platzverlass aus Protest
mögliche Regelverstösse
Strafen könnten Senegal noch lange beschäftigen.










