Überraschung beim Wireless Festival: Kanye West darf nicht nach Grossbritannien einreisen.
Sein geplanter Headliner-Auftritt im Finsbury Park musste abgesagt werden – und hinter den Kulissen herrscht Chaos.
Fans, Veranstalter und Sponsoren sind gleichermassen betroffen, während die Diskussion um Wests kontroverse Vergangenheit erneut aufflammt.
Kontroverse um Wests Auftritt
Der 48-jährige Rapper stand zuletzt wegen antisemitischer und pronazistischer Äusserungen in der Kritik.
Dazu gehört unter anderem der Verkauf von Hakenkreuz-T-Shirts Anfang 2025.
Obwohl West sich öffentlich entschuldigte und seine bipolare Störung als Ursache angab, reichten seine Worte vielen Kritikern nicht.
Am Dienstag verhängte die britische Innenministerin Shabana Mahmood ein Einreiseverbot, das den geplanten Festivalauftritt unmöglich machte. Laut Daily Mail sorgte dies für erhebliche Unruhe bei Veranstaltern und Sponsoren.
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Reaktionen und Auswirkungen
- West: Enttäuscht über das Verbot, wollte sich mit der jüdischen Gemeinde treffen, um zuzuhören und Verantwortung zu übernehmen.
- Festival: Absage aller Shows im Juli, Ticketinhaber erhalten Rückerstattung.
- Sponsoren: Grosse Marken wie Pepsi und Rockstar Energy zogen ihre Unterstützung zurück.
- Politik: Premierminister Keir Starmer lobte das Verbot und betonte, West hätte nie als Headliner auftreten sollen.
- Tierschutz der Diskussionen: Kritiker bemängeln Inkonsistenzen der Regierung im Umgang mit Einreiseverboten.
West selbst äusserte auf X (vormals Twitter), er wolle durch Musik „Einheit, Frieden und Liebe“ verbreiten und sich mit der jüdischen Gemeinde austauschen.
Chaos bei der Organisation
Interne Unruhen beim Wireless Festival:
- Andere Künstler wie Jay-Z, Clipse, Tyler, the Creator und J. Cole wurden ebenfalls als Headliner angefragt.
- Einige Mitarbeiter kritisierten die Entscheidung wegen Wests umstrittener Äusserungen, darunter seine Kommentare über Sklaverei.
- Trotz Warnungen ignorierten Verantwortliche die möglichen Konsequenzen.
„Die Buchung von West führte zu enormer Aufregung im Büro“, so ein Insider gegenüber der Daily Mail.






