In der Nacht auf Samstag hat sich eine 33-jährige Autofahrerin in Burgdorf einer Polizeikontrolle entzogen. Auf ihrer Flucht in Richtung Bern war sie mit massiv überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und führte mehrere gefährliche Fahrmanöver aus. Nach einer längeren Nachfahrt kam ihr beschädigtes Auto in Utzenstorf zum Stillstand. Die Kantonspolizei Bern nahm die Lenkerin vorläufig fest.
Am Samstag, 3. Oktober 2026, kurz nach 3 Uhr, stellte eine Patrouille der Kantonspolizei Bern auf der Kirchbergstrasse in Burgdorf ein Auto fest, dessen Fahrweise auffällig war. Als die Einsatzkräfte die Nachfahrt aufnahmen, beschleunigte die Lenkerin stark und flüchtete auf die Autobahn A1 in Richtung Bern.
Wegen der massiv überhöhten Geschwindigkeit brach die Polizei die Nachfahrt aus Gründen der Verhältnismässigkeit zunächst ab.
Fluchtfahrt über mehrere Gemeinden
Eine weitere Patrouille konnte das Fahrzeug auf der Autobahn ausfindig machen und nahm die Nachfahrt mit eingeschaltetem Blaulicht und Wechselklanghorn wieder auf. Die Autofahrerin verliess die A1 bei Schönbühl und setzte ihre Flucht auf der Bernstrasse in Richtung Jegenstorf fort.
Anschliessend führte die Fahrt über Grafenried, Fraubrunnen, Schalunen und Bätterkinden. Dabei stellte die Polizei wiederholt Geschwindigkeitsüberschreitungen im Raserbereich sowie gefährliche Fahrmanöver fest. Zudem kollidierte die Lenkerin mit einem Strassenleitpfosten und einem Randstein und missachtete mehrere weitere Verkehrsregeln.
Auto beschädigt – Lenkerin vorläufig festgenommen
Aufgrund der Beschädigungen kam das Fahrzeug schliesslich in Utzenstorf zum Stillstand. Die Polizei konnte die 33-jährige Schweizerin dort anhalten und vorläufig festnehmen. Das Auto wurde sichergestellt.
Die Frau wurde protokollarisch befragt. Nach Abschluss der Ermittlungen unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau wird sie sich vor der Justiz verantworten müssen. Ihr werden unter anderem qualifizierte Geschwindigkeitsüberschreitungen im Raserbereich sowie weitere Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz vorgeworfen.






