Am Sonntagnachmittag, 30. August 2026, ist es vor Buochs NW zu einem tödlichen Badeunfall gekommen. Ein 18-jähriger Mann geriet beim Schwimmen in Schwierigkeiten und tauchte trotz sofortiger Rettungsversuche nicht mehr auf. Bei der am Montag fortgesetzten Suche wurde der junge Mann tot aus dem Vierwaldstättersee geborgen.
Badeunfall nach Sprung vom Pedalo
Kurz nach 14.15 Uhr war der 18-Jährige gemeinsam mit weiteren Personen mit einem gemieteten Pedalo auf dem Vierwaldstättersee vor Buochs unterwegs. Dabei sprangen zwei Personen vom Tretboot ins Wasser.
Kurz darauf geriet der 18-Jährige aus bislang ungeklärten Gründen in Schwierigkeiten. Die Begleitpersonen versuchten umgehend, den jungen Mann zu retten. Er tauchte jedoch nicht mehr auf.
Die alarmierten Rettungskräfte leiteten daraufhin eine grossangelegte Suchaktion ein. An der Suche beteiligten sich unter anderem die Kantonspolizei Nidwalden mit ihrer Seepolizei, Taucher der Luzerner Polizei sowie ein Rettungshelikopter und ein Rettungswagen.
Vermisster am Montag tot geborgen
Die Suche wurde am Montagmorgen fortgesetzt. Dabei konnten Polizeitaucher den vermissten Mann tot aus dem Wasser bergen.
Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 18-jährigen portugiesischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Grossbritannien. Er hielt sich gemeinsam mit Familienangehörigen in der Schweiz auf.
Neben den Rettungskräften standen auch Mitglieder des Care Teams Nidwalden im Einsatz, um die betroffenen Personen zu betreuen.
Ermittlungen zu den Unfallumständen
Die genauen Umstände des Badeunfalls sind derzeit noch nicht geklärt. Die Kantonspolizei Nidwalden untersucht den Vorfall in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nidwalden.






