Grünes Licht für Winterspiele in Planung
Der Bundesrat stellt sich hinter die möglichen Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 in der Schweiz.
Damit rückt eine Schweizer Kandidatur für eines der weltweit grössten Sportereignisse einen Schritt näher.
200 Millionen Franken Bundesbeitrag vorgesehen
Der Bund hat im Rahmen des Planungsbeschlusses einen finanziellen Beitrag von bis zu 200 Millionen Franken vorgesehen.
Die Vorlage wurde nach der Vernehmlassung nun an das Parlament überwiesen.
Breite Zustimmung in der Vernehmlassung
Der Planungsbeschluss wurde in der Vernehmlassung mehrheitlich positiv aufgenommen.
Der Bundesrat sieht darin Chancen für:
- Sportförderung in der Schweiz
- Technologische Innovationen
- Tourismus und Wirtschaft
- Gesellschaftlichen Zusammenhalt
- Internationales Ansehen
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Finanzierung mit klaren Vorgaben
Die Finanzierung ist klar strukturiert:
- 60 Mio. CHF für Paralympische Spiele
- 50 Mio. CHF für ÖV-Subventionen für Besucherinnen und Besucher
- 80 Mio. CHF für Organisation und Planung
- 10 Mio. CHF für unvorhersehbare Kosten
Wichtig: Der Bund übernimmt keine Defizitgarantie für die Spiele.
Keine Haftung für mögliche Verluste
Der Bundesrat betont, dass keine Haftung für mögliche Defizite übernommen wird.
Der organisierende Verein plant zudem eine private Defizitgarantie von rund 200 Millionen Franken.
Die Gesamtkosten der Spiele werden auf rund 2,2 Milliarden Franken geschätzt.
Keine Referendumsunterstellung
Der Planungsbeschluss gilt nicht als Vorlage von «grosser Tragweite» und untersteht deshalb nicht dem fakultativen Referendum.
Die Kantone und Gemeinden sollen sich ebenfalls finanziell beteiligen.






