Vom 18. bis 19. Februar 2026 reist Bundesrat Albert Rösti nach Paris, um an der Ministerkonferenz der Internationalen Energieagentur (IEA) teilzunehmen. Dabei trifft er auf Amtskolleginnen und -kollegen aus 32 Mitgliedstaaten.
Kernenergie als klimafreundlicher Grundlastträger
Am 18. Februar liegt der Schwerpunkt auf der Kernenergie. Bundesrat Rösti stellt die Situation der Schweiz dar:
2025 trug Kernenergie rund 27 % zur Stromproduktion bei
Kurz- und mittelfristig setzt die Schweiz auf erneuerbare Energien: Wasserkraft, Solar und Wind
Option für neue Kernkraftwerke bleibt offen, Entscheidung erfolgt über Volksabstimmung im Rahmen der Revision des Kernenergiegesetzes
Rösti betont: „Die Kernenergie bleibt ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Energiemixes.“
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IEA-Ministerkonferenz: Plattform für globale Energiepolitik
Die zweijährliche IEA-Ministerkonferenz in Paris bietet den Mitgliedsstaaten:
Analyse von Entwicklungen auf Energiemärkten
Diskussion über Versorgungssicherheit, Finanzierung und Nachhaltigkeit
Austausch mit Vertretern aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen
Am 19. Februar tagt der Verwaltungsrat der IEA auf Ministerebene, mit Fokus auf Versorgungssicherheit.
Versorgungssicherheit: Schweiz stark abhängig von Importen
Die Schweiz verfügt über keine nennenswerten Gas- oder Ölvorkommen. Die Energieversorgung basiert auf:
Offenem Handel und langfristigen Lieferverträgen
Speichern im Ausland
Zusammenarbeit mit Marktteilnehmern und dem Bund
Enger Kooperation mit Nachbarstaaten, da die Schweiz als Transitland zwischen Frankreich, Deutschland und Italien fungiert
Bundesrat Rösti: „Die Versorgungssicherheit ist für die Schweiz das A und O. Deshalb treiben wir den Ausbau der erneuerbaren Energien entschlossen voran, halten aber gleichzeitig die Option für neue Kernkraftwerke offen.“
Die Teilnahme von Bundesrat Rösti an der IEA-Ministerkonferenz unterstreicht die Bedeutung der Kernenergie, erneuerbarer Energien und grenzüberschreitender Zusammenarbeit für die Schweizer Energiepolitik.










