Crans-Montana — Monate nach der verheerenden Brandkatastrophe setzt der Bund ein starkes Zeichen.
Überlebende und Angehörige der Opfer sollen rasch finanzielle Hilfe erhalten – und langwierige Gerichtsverfahren könnten vermieden werden.
Der Bundesrat will damit nicht nur unterstützen, sondern auch gesellschaftliche Solidarität sichtbar machen.
Soforthilfe nach ausserordentlicher Katastrophe
Der Schweizerischer Bundesrat hat am 25. Februar 2026 eine dringliche Gesetzesbotschaft verabschiedet.
Ziel ist es, Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana sowie deren Angehörige rasch und unbürokratisch zu unterstützen.
Eine Analyse des Bundesamt für Justiz zeigte, dass bestehende Hilfssysteme bei Grossereignissen an ihre Grenzen stossen.
50’000 Franken pro Opfer
Geplant ist ein einmaliger Solidaritätsbeitrag:
50’000 Franken pro Opfer
Anspruch für Verstorbene sowie Personen mit stationärem Spitalaufenthalt
gleiche Anspruchsberechtigung wie beim Soforthilfebeitrag des Kantons Wallis
Die Zahlung soll schnell helfen:
finanzielle Engpässe überbrücken
kurzfristige Entlastung bieten
gesellschaftliche Anteilnahme zeigen
Das Parlament soll das Gesetz bereits in der Frühjahrssession beraten.
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Runder Tisch für aussergerichtliche Lösungen
Ein vom Bund organisierter runder Tisch soll helfen, eine Vergleichslösung zu erarbeiten.
Teilnehmende:
Opfer und Angehörige
Versicherungen
Behörden und weitere Leistungspflichtige
Ziel: langwierige Gerichtsprozesse vermeiden
Der Bund könnte Vergleichslösungen mit bis zu 20 Millionen Franken unterstützen.
Unterstützung für Kantone
Die Opfer haben Anspruch auf Hilfe gemäss Opferhilfegesetz.
Da die Kosten für die Kantone sehr hoch sind, plant der Bund:
8,5 Millionen Franken Unterstützung
Solidarische Entlastung der betroffenen Kantone
Warum zusätzliche Hilfe nötig ist
Die Analyse zeigt strukturelle Probleme bei Grossereignissen:
Versicherungsleistungen reichen oft nicht aus
Haftungssummen decken Schäden nicht vollständig
Koordination vieler Ansprüche verzögert Verfahren
Betroffene ohne Schweizer Versicherung riskieren Ungleichbehandlung










