Mitten in der Nacht bricht in einem alten Wohnhaus ein Feuer aus.
Eine Mutter versucht noch, die Flammen selbst zu löschen – vergeblich. Sie und ihr Sohn werden verletzt.
Was am Dienstag in Bühler geschah
Am Dienstag, 30. Dezember 2025, kurz nach Mitternacht, ging bei der Notrufzentrale in Herisau ein Alarm ein: In einem älteren Zweifamilienhaus an der Steigstrasse sei in der Küche ein Brand ausgebrochen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Küche bereits im Vollbrand. Die Flammen drohten auf die zweite Wohnung und einen angrenzenden Stall überzugreifen.
Bewohner retten sich – Frau schwerer verletzt
Die 41-jährige Bewohnerin hatte noch versucht, das Feuer eigenhändig zu löschen. Dabei zog sie sich mittelschwere Verbrennungen an Händen und Unterarmen zu. Ihr 18-jähriger Sohn wurde leicht verletzt.
Beide konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr ins Freie retten und wurden später vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
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Katze verendet – Feuerwehr verhindert Schlimmeres
Trotz des raschen Einsatzes kam für ein Haustier jede Hilfe zu spät. Eine Katze konnte nur noch tot geborgen werden. Die Feuerwehr verhinderte jedoch ein Übergreifen der Flammen auf den Stall- und Wohntrakt des Nebengebäudes.
Grosser Einsatz mitten in der Nacht
Rund 60 Angehörige der Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais, zwei Rettungsteams sowie Versicherungsvertreter standen im Einsatz. Die Steigstrasse wurde gesperrt und konnte gegen 4.00 Uhr wieder freigegeben werden.
Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mehrere Zehntausend Franken. Die genaue Brandursache ist noch unklar und wird durch den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Zusammenarbeit mit der Regional- und Verkehrspolizei ermittelt.
Mutige Rettung, tragischer Verlust
Der Brand in Bühler zeigt einmal mehr, wie schnell sich Flammen ausbreiten können. Die Bewohner hatten Glück im Unglück – doch eine Katze starb, und das Haus ist schwer beschädigt.










