Ein gewöhnlicher Zug aus Salzburg wird plötzlich zum Schauplatz eines ungewöhnlichen Falls.
Bei einer Zollkontrolle in Buchs SG stossen Beamte auf einen grossen Bargeldbetrag im Gepäck eines Reisenden.
Die Summe: über 350’000 Euro.
Kontrolle am Grenzübergang Buchs SG
Der Vorfall ereignete sich am 26. April 2026 bei einer Einreise in die Schweiz.
Ein 50-jähriger Schweizer reiste mit dem Zug von Salzburg Richtung Zürich.
Am Grenzübergang Buchs wurde er vom Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit kontrolliert.
Erste Angaben widersprechen dem Fund
Der Mann gab zunächst an, kein Gepäck und keine Bargeldbeträge mitzuführen.
Doch unter seinem Sitz entdeckten die Beamten einen Rucksack.
Überraschender Fund im Rucksack
Bei der genaueren Kontrolle zeigte sich das ganze Ausmass.
Im Gepäck befanden sich:
- fünf verschlossene weisse Couverts
- eine Geldbörse
- insgesamt 356’000 Euro Bargeld
Der Mann erklärte später, er sei lediglich als Bote unterwegs und das Geld gehöre ihm nicht.
Verdacht auf Geldwäscherei
Die Aussagen und Dokumente führten bei den Behörden zu einem Verdacht.
Mögliche Hintergründe:
- Geldwäscherei
- Terrorismusfinanzierung
Das Bargeld wurde vorläufig sichergestellt.
Der Fall wurde an die Kantonspolizei St. Gallen übergeben.
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Was sagt das Gesetz?
In der Schweiz ist Bargeld grundsätzlich nicht limitiert.
Allerdings gelten klare Regeln bei grossen Summen.
Wichtige Bestimmungen
- ab 10’000 Franken besteht Auskunftspflicht
- Angaben müssen wahrheitsgetreu sein
- Herkunft und Zweck des Geldes müssen erklärt werden
Wer falsche Angaben macht oder Auskünfte verweigert, riskiert eine Busse.
Bei Verdacht auf kriminelle Herkunft kann das Geld eingezogen werden.
Rolle des BAZG
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) übernimmt zentrale Aufgaben an der Schweizer Grenze.
Dazu gehören:
- Waren- und Personenkontrollen
- Bekämpfung von Schmuggel und Kriminalität
- Erhebung von Abgaben
- Sicherheitsaufgaben in über 100 Bereichen
Im aktuellen Fall spielte das Risiko- und Kontrollsystem eine entscheidende Rolle.
Ermittlungen laufen
Die Kantonspolizei St. Gallen prüft nun die Herkunft des Bargelds.
Im Fokus steht die Frage, ob es sich um einen isolierten Transport oder Teil eines grösseren Netzwerks handelt.
Noch ist unklar, ob weitere Personen involviert sind.
Ein Fall, der Fragen aufwirft
Der Fund zeigt, wie eng grenzüberschreitende Reisen und Finanzkontrollen miteinander verbunden sind.
Solche Fälle sind selten, aber nicht ungewöhnlich im Kontext internationaler Geldbewegungen.
Ein unscheinbarer Zugpassagier, ein Rucksack und eine grosse Bargeldsumme – der Fall in Buchs SG sorgt für Ermittlungen.






