Nach dem schweren Waldbrand im Süden Spaniens ist die Zahl der Todesopfer auf 13 gestiegen. Eine 93-jährige Britin erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Die Behörden melden inzwischen eine Stabilisierung der Lage, während die Aufräum- und Löscharbeiten weiterlaufen.
Britin erliegt Verletzungen nach Waldbrand
Laut GMX ist eine 93 Jahre alte Britin nach dem verheerenden Waldbrand in der Region Andalusien ihren Verletzungen erlegen. Die Frau lebte in der Gemeinde Los Gallardos, rund 70 Kilometer nordöstlich von Almería, wo das Feuer am Donnerstagnachmittag ausgebrochen war. Nach bisherigen Erkenntnissen wird eine defekte Stromleitung als mögliche Ursache des Brandes untersucht.
Durch die Flammen wurden rund 7.000 Hektar Wald- und Buschfläche zerstört. Seit der Nacht zum Sonntag breitet sich das Feuer nicht mehr weiter aus. Die Behörden sprechen von einer stabilisierten Lage. Die Löscharbeiten dauern jedoch an und werden durch schwächere Winde sowie eine höhere Luftfeuchtigkeit unterstützt.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Evakuierte Menschen können zurückkehren
Dank der verbesserten Situation konnten alle rund 1.600 zuvor evakuierten Menschen inzwischen in ihre Häuser zurückkehren. Die Suche nach weiteren möglichen Opfern wurde beendet, nachdem Einsatzkräfte das betroffene Gebiet sowie abgelegene Häuser und Zufahrtswege überprüft hatten.
Die Zahl der offiziellen Vermisstenmeldungen lag zuletzt bei acht. Die Behörden hatten zuvor befürchtet, dass weitere Menschen in den Flammen ums Leben gekommen sein könnten.
Identifizierung weiterer Opfer läuft
In der Nacht zum Freitag waren in dem beliebten Gebiet nahe mehrerer Mittelmeerstrände mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Viele Opfer wurden von den Flammen eingeschlossen, als sie versuchten, mit Fahrzeugen oder zu Fuss zu fliehen. Acht weitere Menschen wurden verletzt, mehrere befanden sich weiterhin in medizinischer Behandlung.
Die Behörden gehen davon aus, dass sich unter den Todesopfern auch mehrere ausländische Staatsangehörige befinden könnten, darunter Briten und Belgier. Die endgültige Identifizierung dauert noch an, da für den Abgleich notwendige DNA-Proben von Angehörigen noch ausstehen.






