Ein Tag, der alles veränderte
Der 1. Januar 2026 hat sich tief in die Geschichte von Crans-Montana eingebrannt. Eine Brandkatastrophe forderte zahlreiche Opfer und brachte viele Familien in grosse Not.
Jetzt reagiert die Politik mit einem umfassenden Hilfspaket.
Die Katastrophe in Zahlen
Das Ausmass des Unglücks ist erschütternd:
- 41 Menschen verloren ihr Leben
- 84 Personen mussten hospitalisiert werden
- 31 weitere wurden ambulant behandelt
- Insgesamt 156 Betroffene
Die Folgen reichen weit über den Tag des Unglücks hinaus.
Soforthilfe für Betroffene
Der Staatsrat hat schnell reagiert und konkrete Massnahmen beschlossen:
- 10’000 Franken Soforthilfe pro Person
- Übernahme der Bestattungs- und Rückführungskosten
- Unterstützung bei administrativen und rechtlichen Prozessen
Diese Leistungen sind nicht rückzahlbar und sollen unmittelbare finanzielle Belastungen lindern.
Bund unterstützt mit Solidaritätsbeitrag
Auch der Bund greift ein und stellt zusätzliche Mittel bereit:
- 50’000 Franken Solidaritätsbeitrag pro Anspruchsberechtigtem
- Vorfinanzierung durch den Kanton
- Rückerstattung durch den Bund
Grundlage ist ein spezielles Bundesgesetz zur Unterstützung der Opfer.
Wer erhält Unterstützung?
Die Hilfen richten sich an:
- verstorbene Personen (bzw. deren Angehörige)
- schwer verletzte Personen (mindestens eine Nacht im Spital)
Zusätzlich gibt es Härtefallregelungen:
- Auch ambulant behandelte Personen können profitieren
- Entscheidung erfolgt anhand medizinischer Kriterien
- Bewertung durch eine klinische Fachkommission
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Finanzierung: Millionen für die Hilfe
Für die Umsetzung der Massnahmen ist ein erheblicher Betrag vorgesehen:
- Gesamt-Nachtragskredit: 10,18 Millionen Franken
- davon:
- 1,56 Mio. für Soforthilfe
- 820’000 Franken für Kosten rund um Bestattungen
- 7,8 Mio. für Bundes-Solidaritätsbeiträge
Wichtig: Ein grosser Teil wird vom Bund zurückerstattet.
Koordination und Transparenz
Um Missbrauch zu verhindern und effizient zu helfen:
- begrenzter Datenaustausch zwischen Behörden
- enge Zusammenarbeit der zuständigen Stellen
- klare medizinische Bewertung für Härtefälle
Die Auszahlung erfolgt über die zuständige Sozialhilfestelle.
Ein System unter Druck
Die Katastrophe zeigt, wie wichtig schnelle staatliche Hilfe ist:
- finanzielle Absicherung für Betroffene
- klare gesetzliche Grundlagen
- koordinierte Zusammenarbeit zwischen Bund und Kanton
Solidarität in einer schweren Zeit
Crans-Montana steht stellvertretend für eine Region im Ausnahmezustand – und für den Versuch, den Betroffenen schnell und unbürokratisch zu helfen.






