Eine deutliche Warnung aus den USA sorgt in Europa für Aufsehen.
Der frühere Sicherheitsberater von Donald Trump sieht den Kontinent direkt von iranischen Raketen bedroht – und fordert mehr Engagement der Europäer.
Seine Botschaft: Dieser Konflikt betrifft Europa viel stärker, als viele glauben.
„Iran liegt näher an Europa als an den USA“
Der ehemalige Nationale Sicherheitsberater John Bolton erklärte in einem Interview, iranische Raketen hätten offenbar eine grössere Reichweite als bisher angenommen.
- Beinahe ganz Europa könne erreicht werden
- Europa sei wirtschaftlich bereits durch steigende Ölpreise betroffen
- Zudem sei der Kontinent wiederholt Ziel iranisch gesteuerter Terrorakte gewesen
Laut gmx.ch fordert Bolton deshalb, dass sich Europa nicht aus dem Konflikt heraushält.
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Kritik an europäischer Zurückhaltung
Bolton reagierte damit auch auf Aussagen von Friedrich Merz, der betont hatte, Deutschland sei nicht Teil dieses Krieges und wolle es auch nicht werden.
Boltons Antwort darauf:
„Europa sollte tief durchatmen und sich fragen: Was ist am besten für uns?“
Er sieht die Sicherheitsinteressen Europas und der USA in dieser Frage eng verbunden.
Verbindung zur Ukraine-Frage
Besonders brisant ist Boltons Vergleich zur Ukraine:
Wenn Europa sage, der Iran sei „nicht unser Krieg“, könne Trump umgekehrt argumentieren, die Ukraine sei „nicht Amerikas Krieg“.
Das spiele laut Bolton vor allem Wladimir Putin in die Hände.
Wer John Bolton ist
Bolton war von 2018 bis 2019 Nationaler Sicherheitsberater unter Trump. Nach einem Zerwürfnis mit dem Präsidenten wurde er zu einem seiner schärfsten Kritiker.
Trotzdem gilt er weiterhin als einflussreiche Stimme in sicherheitspolitischen Fragen.







