Eine Langstreckenreise der besonderen Art: Ein Flug der japanischen Airline All Nippon Airways (ANA) sollte von Tokio nach Frankfurt führen – doch nach 14 Stunden Flug landete die Boeing 787-9 wieder am Startflughafen.
151 Passagiere erlebten eine unfreiwillige Rundreise über den arktischen Raum.
Technisches Problem über der Arktis
Der Flug NH223 startete am Dienstag um 10:55 Uhr Ortszeit vom Flughafen Tokio-Haneda. An Bord befanden sich 151 Passagiere und 13 Besatzungsmitglieder. Etwa sechs Stunden nach dem Start über der Arktis vor Alaska zeigte das Cockpit eine Warnung für niedrigen Öldruck in einem Triebwerk an.
Wie GMX berichtet, entschied die Crew nach ersten Fehlerversuchen, den Flug abzubrechen und zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Die Maschine vollführte eine 180-Grad-Wende mitten über dem Eismeer.
Keine Zwischenlandung – Heimflug als sicherste Option
Obwohl entlang der Route Flughäfen in Alaska, Kanada oder Russland verfügbar gewesen wären, ordnete ANA die Rückkehr nach Tokio an.
Flugstrecke: etwa 10.000 Kilometer
Flugzeit: rund 14 Stunden
Grund: Wartungsarbeiten am Flugzeug und technisches Problem am Triebwerk
ANA bezeichnete den Vorfall gegenüber Medien als „Verspätung“ und entschuldigte sich für „etwaige Unannehmlichkeiten“.
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Optimale Wartung am Heimathub
Die Entscheidung, den Langstreckenjet zum Heimatflughafen zurückzubringen, folgt einer üblichen Praxis:
In Tokio stehen Techniker, Ersatzteile und Ersatzmaschinen bereit
Flughafen Haneda ist einer der verkehrsreichsten Flughäfen der Welt
Sicherheitsaspekt: ungeklärte Probleme lieber am Heimathub beheben
Vergleichbare spektakuläre Flüge
Solche Rückflüge sind selten, aber nicht einzigartig:
British Airways Boeing 777 drehte 2024 auf dem Weg von London nach Hongkong um
Air New Zealand Flug NZ2 (2023) kehrte nach einem Feuer am Zielflughafen nach Auckland zurück
Solche Entscheidungen dienen der Sicherheit von Passagieren und Besatzung










