Nach einer Naturkatastrophe beginnt im Lötschental ein grosses Bauprojekt.
Neue Wege sollen Blatten wieder ganzjährig erreichbar machen – schneller, sicherer und robuster als zuvor.
Jetzt sind die Arbeiten offiziell gestartet.
Spatenstich für zwei Schlüsselprojekte
Der offizielle Baustart wurde von mehreren Verantwortlichen begleitet:
- Staatsrat Franz Ruppen
- Gemeindepräsident Matthias Bellwald
- Chef der Dienststelle für Mobilität Sylvain Dumoulin
- Adjunkt Stefan Luggen
Im Zentrum stehen zwei Projekte:
- Neue Kantonsstrasse Wiler–Blatten
- Provisorische Seilbahn Wiler–Weissenried
Beide gelten als entscheidend für die langfristige Erschliessung der Region.
Hintergrund: Naturereignis im Mai 2025
Am 28. Mai 2025 kam es im Gebiet zu einem schweren Berg- und Gletschersturz.
Die Folgen waren massiv:
- Teile des Dorfes Blatten verschüttet
- Zufahrtswege stark beschädigt
- Verkehrsverbindungen unterbrochen
Seitdem wurden provisorische Lösungen umgesetzt, um die Grundversorgung sicherzustellen.
Erste Notmassnahmen bereits umgesetzt
Bereits 2025 wurde eine temporäre Strasse gebaut:
- Strecke Netzbord – Weissenried – Blatten
- Sicherstellung der Sommerzufahrt
- Versorgung und Zugang für Rettungskräfte
Doch diese Lösung ist nicht ganzjährig nutzbar.
Im Winter bleibt die Verbindung aufgrund von Lawinen- und Steinschlaggefahr gesperrt.
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Neue Kantonsstrasse: Dauerhafte Lösung
Die neue Strasse (NG24) soll das Problem langfristig lösen.
Eckdaten des Projekts:
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- Länge: 2.8 Kilometer
- Strecke: Wiler – Blatten
- Bauweise: mehrere parallele Baustellen
- Planung: basierend auf aktueller Gefahrenkarte (Stand November 2025)
- Fertigstellung: spätestens Ende 2029
Ziel ist eine stabile, ganzjährige Erreichbarkeit trotz alpiner Risiken.
Seilbahn als Übergangslösung
Parallel entsteht eine provisorische Seilbahn.
Funktion und Nutzen:
- Verbindung Wiler – Weissenried
- Weitertransport Richtung Blatten
- Ganzjährige Nutzung möglich
- Unterstützung für Rettung und Versorgung
Technische Merkmale:
- Zwei Stationen
- Drei Masten
- Transport von Personen und Gütern
Geplanter Start: Mitte Dezember 2026
Geplante Betriebsdauer: rund drei Jahre






