In Biel BE ist am 14. September 2026 ein Mann leblos bei einer Baustelle aufgefunden worden. Nach bisherigen Ermittlungen steht eine Dritteinwirkung im Vordergrund. Ein mutmasslich mit dem Tod in Verbindung stehender Mann konnte inzwischen im Rahmen einer internationalen Fahndung in Polen angehalten werden und befindet sich dort in Haft.
Am Montag, 14. September 2026, wurde ein Mann am Beaumontweg in Biel im Bereich einer Baustelle leblos aufgefunden. Die Ermittlungen der Polizei und der regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland wurden daraufhin intensiviert.
Untersuchungen des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern ergaben inzwischen, dass der Mann infolge stumpfer Gewalteinwirkung verstorben ist. Aufgrund dieser Erkenntnisse steht eine Dritteinwirkung im Vordergrund.
Hinweise führten zu einem weiteren Mann
Im Verlauf der weiteren Abklärungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der Verstorbene kurz vor seinem Tod gemeinsam mit einem weiteren Mann unterwegs gewesen war.
Dieser Mann konnte am Samstag, 19. September 2026, im Rahmen einer internationalen Personenfahndung in Polen angehalten werden. Er steht im Verdacht, mit dem Tod des in Biel aufgefundenen Mannes in Verbindung zu stehen.
Der Verdächtige befindet sich derzeit in Polen in Haft. Die zuständigen Behörden prüfen aktuell ein mögliches Auslieferungsverfahren in die Schweiz.
Identität des Verstorbenen noch nicht geklärt
Die Identität des verstorbenen Mannes konnte bislang nicht abschliessend geklärt werden. Die Ermittlungen zu den Ereignissen und insbesondere zur möglichen Rolle des in Polen angehaltenen Mannes dauern unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland an.
Bis zum Abschluss des Verfahrens gilt für die beschuldigte Person die Unschuldsvermutung.






