Der Duft von Zwiebelzöpfen liegt in der Luft, die Altstadt von Bern pulsiert – und die Polizei zieht ein positives Zwischenfazit.
Am diesjährigen Zibelemärit-Montag lief alles ruhiger als erwartet. Und doch bleiben einige Punkte wichtig.
Was bisher geschah
Wenig polizeiliche Eingriffe
Die Kantonspolizei Bern meldet, dass bis zum Stand von 14:00 Uhr kaum sicherheits- oder verkehrsrelevante Interventionen nötig waren – ähnlich wie in den Vorjahren.
Verschärfte Präsenz der Polizistinnen und Polizisten bleibt bis in den Abend hinein gewährleistet.
Fahrräder und Reisebusse im Fokus
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100 Velos wurden im Marktgebiet verstellt, so der Verkehrsdienst der Polizei.
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31 Velos wurden sichergestellt – Besitzer können sich telefonisch melden unter +41 31 638 82 80.
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40 Reisecars wurden auf den Carparkplätzen gezählt, darunter 10 ausländische Fahrzeuge.
Prävention aktiv
Ein Informationsstand zu Themen wie Trick- und Taschendiebstahl war bereits in der ersten Tageshälfte besetzt – die Präventionsarbeit läuft.
Dazu: Fusspatrouillen sind bis zum Ende des Marktes unterwegs, um Sicherheit in der Innenstadt zu gewährleisten.
Warum diese Bilanz relevant ist
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Der Zibelemärit in Bern gehört zu den grössten Volksfesten im Kanton und zieht viele Besucher*innen an.
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Eine ruhige Zwischenbilanz ist ein gutes Zeichen für Organisation, Sicherheit und Verkehrslage.
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Die Sicherstellung von Velos zeigt: das Verkehrs- und Stellplatz-Management bleibt eine Herausforderung.
Takeaways für Besucherinnen und Besucher
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Fahrradstellplätze früh sichern – Radfahrer sollten frühzeitig anreisen und darauf achten, ihr Velo ordnungsgemäss abzustellen.
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Wertsachen im Auge behalten – Auch wenn bislang wenige Diebstähle gemeldet wurden, bleibt Wachsamkeit angebracht.
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Anreise mit Reisebus oder ÖV überlegen – Carparkplätze sind stark frequentiert; frühzeitige Planung erspart Stress.
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Geduld einplanen – Auch bei ruhigem Verlauf kann es verrägerungen beim Verkehr, beim Hinausgehen oder auf den Zugangswegen geben.
Die Kantonspolizei ist bis zum Ende des Marktes verstärkt präsent – sowohl im Marktgebiet als auch in der Umgebung. Sollte der Verlauf weiterhin ruhig bleiben, steht einem erfolgreichen Markttag nichts im Wege. Dennoch gilt: Hingucken statt wegdriften.










