Mehrere Raubfälle mit Betäubung schockieren Region Bern
Die Kantonspolizei Bern hat zwei Frauen angehalten, die im Verdacht stehen, Opfer gezielt unter Medikamente gesetzt und danach beraubt zu haben.
Die Fälle reichen von Bern bis ins Seeland und weisen ein ähnliches Vorgehen auf.
Erstes Opfer in Bern betäubt
Der erste bekannte Vorfall ereignete sich Anfang November 2025 in Bern.
Ein Mann lernte eine Frau zufällig kennen und nahm sie später in seine Wohnung mit.
Dort kam es laut Ermittlungen zu folgendem Ablauf:
- Verabreichung einer verschreibungspflichtigen Substanz
- Betäubung des Opfers über ein Getränk
- Diebstahl von Wertgegenständen
- Flucht der Täterin mit Unterstützung einer zweiten Frau
Zweiter Fall in Lyss
Rund zwei Wochen später kam es in Lyss zu einem ähnlichen Vorfall.
Eine Frau verschaffte sich unter einem Vorwand Zugang zu einer Wohnung.
Auch hier wurde das Opfer mutmasslich betäubt und bestohlen.
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Umfangreiche Ermittlungen führen zu Festnahmen
Nach intensiven Ermittlungen konnte die Polizei im Februar 2026 zwei Frauen festnehmen.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen:
- Beteiligung an mehreren Raubdelikten
- Einsatz von Betäubungsmitteln gegen Opfer
- mögliche weitere Vermögensdelikte im Zeitraum November 2025 bis Februar 2026
Beide Frauen befinden sich in Untersuchungshaft und sind teilweise geständig.
Polizei warnt vor ähnlichen Maschen
Die Kantonspolizei Bern mahnt zur Vorsicht bei neuen Bekanntschaften.
Typische Warnsignale:
- schnelles Aufbauen von Vertrauen oder Intimität
- spontane Einladungen in private Wohnungen
- unbeaufsichtigte Getränke
- plötzliche Benommenheit oder Desorientierung
Das Wichtigste in Kürze
Raubserie im Kanton Bern
- Opfer mit Medikamenten betäubt
- mehrere Raubfälle in Bern und Lyss
- zwei Frauen festgenommen
- weitere mögliche Delikte werden geprüft
- Polizei gibt Präventionstipps






