Am Rande der Christopher Street Day (CSD)-Veranstaltung in Berlin ist am Samstagabend ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gefahren. Nach Angaben der Berliner Polizei kam eine Person ums Leben, 14 weitere Menschen wurden verletzt. Die Hintergründe des Vorfalls sind derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen.
Der Vorfall ereignete sich im Bereich des Tiergartens nahe der Abschlussveranstaltung des Christopher Street Day. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein weisses Fahrzeug mehrere Personen an und prallte anschliessend gegen einen Baum. Die Polizei leitete unmittelbar nach dem Ereignis einen Grossalarm ein und sperrte den Bereich weiträumig ab.
Grosseinsatz der Polizei läuft
Nach Angaben der Berliner Polizei wurden zahlreiche Einsatzkräfte, Rettungsdienste und Feuerwehr zum Ereignisort entsandt. Verletzte wurden medizinisch versorgt und in umliegende Spitäler gebracht. Mehrere Personen sollen lebensbedrohliche Verletzungen erlitten haben.
Die Polizei bestätigte den Tod einer Person sowie 14 Verletzte. Gleichzeitig wurde eine intensive Fahndung nach einem oder mehreren möglichen Tatverdächtigen eingeleitet. Nach bisherigen Informationen verliess der Fahrer das Fahrzeug nach dem Zusammenstoss und flüchtete.
CSD-Veranstaltung vorzeitig beendet
Die Organisatoren brachen die Abschlussveranstaltung des Christopher Street Day nach dem Vorfall ab. Besucherinnen und Besucher wurden aufgefordert, das Gebiet rund um den Tiergarten und das Brandenburger Tor zu verlassen, damit Rettungskräfte und Polizei ungehindert arbeiten konnten.
Der Christopher Street Day zählt zu den grössten Pride-Veranstaltungen Europas. Zuvor hatten Hunderttausende Menschen friedlich an Demonstrationen und Feierlichkeiten in der deutschen Hauptstadt teilgenommen.
Motiv noch unklar
Ob es sich um einen Unfall oder eine vorsätzliche Tat handelt, ist derzeit nicht bekannt. Die Berliner Polizei sowie die zuständigen Ermittlungsbehörden untersuchen den Hergang. Offizielle Angaben zu einem möglichen Motiv oder zur Identität eines Verdächtigen lagen in der Nacht zunächst nicht vor.
Die Polizei bat die Bevölkerung, Spekulationen zu vermeiden und den Einsatzbereich weiträumig zu umgehen. Weitere Informationen sollen veröffentlicht werden, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen.






