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Bericht warnt: Muslimbruderschaft soll US-Unis unterwandern

Ein neues Dossier behauptet, die islamistische Bewegung arbeite seit Jahrzehnten an Einfluss in westlichen Institutionen – Experten sind alarmiert.

by Peter Schnieder
Samstag, 22. November 2025 um 07:17
in Ausland, News, Politics, Politik, Top News
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Menschen bei einer Demonstration, die grün-weiss-rote Fahnen und Banner hochhalten; im Vordergrund mehrere Frauen mit Kopftüchern.

Jordanische Anhänger der Muslimbruderschaft schwenken am 8. August 2014 in Amman die palästinensische Flagge. (Bildquelle: AFP via Getty Images)

Ein neuer Bericht sorgt in den USA für heftige Diskussionen.
Die radikal-islamistische Muslimbruderschaft soll laut einer umfangreichen Analyse seit Jahrzehnten daran arbeiten, die westliche Gesellschaft „von innen heraus“ zu verändern — insbesondere über Universitäten.

Die Vorwürfe sind massiv, die politische Brisanz enorm.

50 Jahre eines angeblichen 100-Jahres-Plans

Das Institut für die Erforschung globalen Antisemitismus und Politik (ISGAP) veröffentlichte diese Woche einen 200-seitigen Bericht, der der Muslimbruderschaft systematische Einflussnahme auf amerikanische Institutionen vorwirft.

Laut nypost.com

ISGAP-Direktor Charles Asher Small spricht von einem langfristigen ideologischen Projekt:

„Wir befinden uns im 50. Jahr ihres 100-Jahres-Plans, westliche Demokratien zu unterwandern.“

Die Analyse behauptet, die Muslimbruderschaft habe sich erfolgreich in Schlüsselbereichen des gesellschaftlichen Lebens verankert — darunter Bildung, Politik und Aktivismus.

Universitäten im Fokus

Besonders alarmierend sei laut Bericht die strategische Rolle der US-Hochschulen:

  • Universitäten seien ein zentraler Ort zur Rekrutierung junger Anhänger

  • Durch studentische Organisationen könne Ideologie verbreitet werden

  • Aktivistische Netzwerke würden genutzt, um gesellschaftliche Debatten zu beeinflussen

Der Bericht nennt explizit die Muslim Students Association (MSA), die an über 600 Hochschulen vertreten ist – darunter Columbia University und NYU. Sie gilt laut Analyse als wichtigstes organisatorisches Werkzeug.

Auch Students for Justice in Palestine (SJP) wird genannt. Die Gruppe, die bei pro-palästinensischen Protesten eine grosse Rolle spielt, soll laut Bericht „effektiv“ an der Zielerreichung der Muslimbruderschaft mitgewirkt haben.

Proteste an Universitäten verstärken die Debatte

SJP war an einer Reihe von Protesten beteiligt, darunter auch an Ausschreitungen in der Hamilton Hall der Columbia University.
Berichterstattung über solche Vorfälle hat die öffentliche Aufmerksamkeit weiter geschärft.

Der Bericht zieht daraus den Schluss:

Die Einstufung der Muslimbruderschaft als Terrororganisation sei „unerlässlich“, um die Demokratie zu schützen.

Politischer Kontext: Texas geht voran

Einen Tag vor Veröffentlichung des Berichts stufte der texanische Gouverneur Greg Abbott sowohl die Muslimbruderschaft als auch die Bürgerrechtsorganisation CAIR als „ausländische Terrororganisationen“ ein.

Wichtig:
Weder CAIR noch die Muslimbruderschaft sind bundesrechtlich in den USA als Terrororganisation eingestuft.

Weitere Enthüllungen in den vergangenen Wochen heizten die Debatte an:

  • CAIR soll laut Berichten Studierenden, die wegen pro-palästinensischer Proteste bestraft wurden, 1.000 US-Dollar ausgezahlt haben

  • Die Gelder sollen aus einem Fonds namens „Champions of Justice“ stammen

  • Kritiker sehen darin eine ideologisch motivierte Unterstützung radikaler Hochschulgruppen

Historischer Hintergrund der Muslimbruderschaft

Die 1928 in Ägypten gegründete Bewegung begann als religiöse und soziale Organisation.
Seit den 1950er-Jahren politisiert, gewann sie nach dem Sechstagekrieg 1967 zusätzlichen Einfluss in der arabischen Welt.

Die Hamas, verantwortlich für den Angriff am 7. Oktober 2023, ging im Jahr 1987 aus mit der Muslimbruderschaft verbundenen Einrichtungen hervor.

Warnungen aus der Forschung

ISGAP-Forscherin Dalia Ziada argumentiert:

„Es handelt sich um ein generationenübergreifendes Projekt zur Manipulation westlicher Demokratien.“

Sie verweist auf:

  • ideologische und finanzielle Unterstützung durch Katar

  • Netzwerke, die mediale, akademische und politische Räume gleichzeitig besetzen

  • eine Gefahr auch für gemässigte muslimische Stimmen, die laut ihr zunehmend marginalisiert würden

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