Die Tessiner Staatsanwaltschaft hat einen 37-jährigen Schweizer Lehrer aus der Region Bellinzona vor dem Schwurgericht angeklagt. Ihm werden im Zusammenhang mit einem Strafverfahren wegen Sexualdelikten zum Nachteil zweier Minderjähriger mehrere Straftaten vorgeworfen. Die Ermittlungen sind inzwischen abgeschlossen.
Anklage vor dem Schwurgericht
Staatsanwältin Valentina Tuoni hat den 37-jährigen Schweizer, der früher an einer Mittelschule in der Region Bellinzona tätig war, vor dem Schwurgericht (Corte delle assise criminali) angeklagt.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann unter anderem Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexuelle Handlungen mit Kindern vor. Zudem werden ihm die Verabreichung gesundheitsgefährdender Substanzen an Kinder sowie die Überlassung eines Motorfahrzeugs an eine Person ohne erforderlichen Führerausweis zur Last gelegt.
Die mutmasslichen Taten sollen sich laut Staatsanwaltschaft zwischen Herbst 2024 und März 2026 ereignet haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Untersuchung seit März 2026
Die Untersuchung war im März 2026 eingeleitet worden. Nach den ersten Einvernahmen am 17. März wurde die Verhaftung des Mannes angeordnet. Das Zwangsmassnahmengericht (ZMG) bestätigte anschliessend die freiheitsentziehende Massnahme.
Zum Zeitpunkt der Mitteilung beantragte die Staatsanwaltschaft beim ZMG zudem Sicherheitshaft für den Beschuldigten.
Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass die Ermittlungen inzwischen abgeschlossen sind. Weitere Auskünfte werden derzeit nicht erteilt.






