Zürich, 28. Januar 2026 – Schnee, Frost und vereiste Trottoirs – für unsere Vierbeiner kann der Winter tückisch sein. VIER PFOTEN gibt Tipps, wie Hunde, Katzen und Kleintiere gesund und sicher durch die kalte Jahreszeit kommen.
Pfotenpflege ist jetzt besonders wichtig
Scharfe Eiskanten, Schneeklumpen oder Streusalz können die empfindlichen Pfoten verletzen. Risse, Scheuerstellen oder Entzündungen drohen.
Vor dem Spaziergang: fettende Pfotenpflege auftragen
Längeres Fell zwischen den Zehen kürzen, um Schneeklumpen zu vermeiden
Nach dem Spaziergang: Pfoten gründlich waschen und abtrocknen
Janine Cirini, Campaignerin bei VIER PFOTEN Schweiz:
«Für sehr kalte Regionen oder längere Spaziergänge empfehlen wir Hundeschuhe. Sie schützen vor Verletzungen und Ausrutschen. Wichtig ist, dass sie gut sitzen und der Hund sich daran gewöhnt.»
Schnee fressen: Vorsicht ist geboten
Viele Hunde lieben es, Schnee zu fressen. Kleine Mengen frischen, sauberen Schnees sind harmlos.
Grössere Mengen können die Magenschleimhaut reizen → Erbrechen oder Durchfall
Gefährlich: Schnee mit Streusalz oder Frostschutzmittel
Tipp: Zeigt der Hund nach dem Spaziergang ungewöhnliche Symptome, sofort eine Tierarztpraxis aufsuchen.
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Friert mein Hund?
Das hängt von Alter, Fell, Gesundheitszustand und Aktivität ab.
Anzeichen für Kälte:
Zittern
Gekrümmte Körperhaltung
Winseln
Tipps:
Spaziergänge verkürzen, dafür häufiger gehen
Bewegung erzeugt Wärme
Hunde mit dünnem Fell oder kleinen Rassen können Hundemäntel oder Pullover tragen
Kleidung darf Bewegungsfreiheit und Kommunikation nicht einschränken
Warme Rückzugsorte für Katzen und Kleintiere
Freigängerkatzen:
Höherer Energiebedarf im Winter → Futter leicht erhöhen
Windgeschützter Rückzugsort (Garage, Schuppen)
Isolation mit Pappe oder Kork
Kleintiere (Kaninchen, Meerschweinchen):
Winddichtes, isoliertes Gehege
Geeignetes Dämmmaterial für Boden & Wände
Ausreichend Winterfell und Eingewöhnung an Aussenhaltung
Über VIER PFOTEN
VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichen Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heimtiere, sogenannte Nutztiere und Wildtiere – wie Bären, Grosskatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemässer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, im Vereinigten Königreich, Kambodscha, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in 13 Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen. In der Schweiz ist die Tierschutzstiftung ein Kooperationspartner vom Arosa Bärenland, dem ersten Bärenschutzzentrum, welches geretteten Bären aus schlechten Haltungsbedingungen ein artgemässes Zuhause gibt.










