Wie Souvenirs, Luxus-Accessoires oder scheinbar harmlose Objekte aus exotischen Materialien hergestellt werden, ist oft nicht offensichtlich.
Im Schweizerischen Zollmuseum erfahren Besucherinnen und Besucher nun, welche Produkte aus gefährdeten Tier- oder Pflanzenarten stammen und wie der illegale Handel unterbunden wird.
Die Ausstellung „Artenschutz betrifft uns alle“ startet am 5. April 2026 und macht das Thema Artenschutz greifbar.

Prävention und Kontrolle im Fokus
Die Mitarbeitenden des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) sind regelmässig mit illegalen Einfuhren konfrontiert:
- Häufig sichergestellte Produkte: Accessoires und Uhrenarmbänder aus Reptilienleder, Shahtoosh-Wollschals, Elfenbeinobjekte.
- Wer gegen die Vorschriften verstösst, riskiert Beschlagnahme und Busse.
Laut bazg.admin.ch werden die Zollmitarbeitenden speziell geschult und von Hunden unterstützt, die für die Aufspürung illegaler Waren trainiert sind.
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Zudem ist die Zusammenarbeit mit Schweizer Behörden und internationalen Partnern entscheidend, um den illegalen Handel mit geschützten Arten zu unterbinden.

Ausstellung «Artenschutz betrifft uns alle»
- Ort: Cantine di Gandria, Schweizerisches Zollmuseum
- Inhalte: Funktionsweise des CITES-Abkommens, Risiken des illegalen Handels, Rolle des Zolls
- Highlights: Elefantenstosszähne, Tierschädel, ausgestopfte Schlangen, Orchideensuppen, Elfenbeinschnitzereien
- Extras: multimediale Inhalte, Kinder-Spiel, grosse Schautafel
Die Ausstellung vermittelt anschaulich, wie Artenschutz und Zollarbeit zusammenhängen. Zusätzlich können Besucher:innen die Ausstellungen „Eine Geschichte von Armut und Verfolgung“ und „Migration“ besuchen.
- Öffnungszeiten: 5. April – 18. Oktober 2026, dienstags bis sonntags, 12–17 Uhr
- Eintritt: frei






