Das Wochenende vom 14. bis 16. August 2026 war in Basel BS von mehreren Grossveranstaltungen geprägt. «Em Bebbi sy Jazz», der «Jungle Street Groove» und das Freundschaftsspiel zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Barcelona lockten zehntausende Menschen an. Polizei, Sanität und Feuerwehr standen deshalb mit erhöhtem Einsatzaufkommen im Dienst.
«Em Bebbi sy Jazz» verläuft weitgehend ruhig
Am Freitag lockte «Em Bebbi sy Jazz» zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Basler Innenstadt. Trotz des hohen Besucheraufkommens verlief der Anlass aus Sicht der Behörden grösstenteils ruhig.
Gegen 22.30 Uhr musste die Polizei aus Sicherheitsgründen ein Konzert beenden. Dieses war ohne Rücksprache mit den Veranstaltern durchgeführt worden.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste während der Veranstaltung mehrfach ausrücken. Am Marktplatz musste ein Festbesucher reanimiert werden. Anschliessend wurde er zur weiteren Behandlung ins Universitätsspital Basel gebracht.
Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt und die Kantonspolizei Basel-Stadt unterstützten die Sanität und sorgten dafür, dass für die medizinische Versorgung genügend Raum zur Verfügung stand.
FC Barcelona sorgt für grosses Fanaufkommen
Auch die Ankunft des FC Barcelona am Samstag führte zu einem grossen Menschenaufkommen. Bereits vor dem Eintreffen der Mannschaft versammelten sich zahlreiche Fans beim Hotel am Aeschengraben.
Um den Fans die Begrüssung der Mannschaft zu ermöglichen, musste die Kantonspolizei den Verkehr im Umfeld zeitweise umleiten und Strassen sperren. Abgesehen von den daraus entstandenen Verkehrseinschränkungen verlief die Ankunft ohne Zwischenfälle.
Auch am Sonntag vor dem Freundschaftsspiel zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Barcelona versammelten sich zahlreiche Fans beim Mannschaftshotel. Erneut kam es deshalb zu vorübergehenden Verkehrssperrungen und Umleitungen.
Das Spiel selbst führte zu einem hohen Verkehrsaufkommen, verlief laut Kantonspolizei jedoch ohne nennenswerte Zwischenfälle.
«Jungle Street Groove» mit mehr als 20’000 Besuchern
Am Samstag stand zudem der «Jungle Street Groove» auf dem Programm. Vor Beginn der Parade kontrollierte die Verkehrspolizei Basel-Stadt die teilnehmenden Fahrzeuge auf ihre Betriebssicherheit.
Dabei wurden lediglich kleinere Mängel festgestellt. Diese konnten noch vor dem Start behoben werden. Die Parade zog mehr als 20’000 Besucherinnen und Besucher an und verlief laut Behörden ruhig und ohne grössere Probleme.
Auch die anschliessende Afterparade verlief überwiegend ruhig. Es gingen nur wenige Lärmklagen ein.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Polizei wegen illegaler Party im Einsatz
Im Nachgang zum Anlass kam es dennoch zu mehreren Einsätzen der Kantonspolizei und der Rettung Basel-Stadt. Unabhängig vom «Jungle Street Groove» versammelte sich eine grosse Anzahl Partygäste zu einer illegalen Party auf dem Platz der provisorisch erweiterten Zollanlage für Lastwagen beim Grenzübergang Basel-Weil Autobahn.
Wegen der Party gingen mehrere Lärmbeschwerden ein. Die Kantonspolizei verzichtete aus Gründen der Verhältnismässigkeit darauf, die Veranstaltung aufzulösen.
Rettungskräfte auch ausserhalb der Grossanlässe gefordert
Insgesamt waren die Rettungskräfte während des Wochenendes stark gefordert. Die Kantonspolizei Basel-Stadt begleitete die verschiedenen Veranstaltungen mit entsprechenden Sicherheitsdispositiven und musste daneben zahlreiche weitere Notrufe bearbeiten.
Auch die Sanität der Rettung Basel-Stadt rückte sowohl im Zusammenhang mit den Veranstaltungen als auch im normalen Tagesgeschäft überdurchschnittlich häufig aus. Bei einem Einsatz wurden Mitarbeitende der Sanität während einer Hilfeleistung bedrängt und mussten sich vorübergehend im Ambulanzfahrzeug in Sicherheit bringen, bis die Polizei eintraf.
Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt bewältigte ebenfalls zusätzliche Einsätze neben ihren regulären Aufgaben. Dazu gehörte unter anderem ein grösserer Einsatz am frühen Sonntagmorgen wegen eines brennenden Gartenhauses. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen und eine weitere Ausbreitung verhindern.





