Die Bank of America stärkt ihre Führungsstruktur im europäischen Aktienkapitalmarktgeschäft. Markus Meier übernimmt neu auch die Verantwortung für die Schweiz und leitet künftig das Equity Capital Markets-Geschäft für die gesamte DACH-Region. Gleichzeitig ernennt die Bank Thore Zimmermann zum Leiter des Equity-Linked-Geschäfts in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA).
Markus Meier übernimmt Verantwortung für die Schweiz
Die Bank of America hat Markus Meier zum Head of Equity Capital Markets (ECM) für die gesamte DACH-Region ernannt. Damit erweitert sich sein bisheriger Verantwortungsbereich für Deutschland und Österreich um die Schweiz.
Meier bleibt am Standort Frankfurt tätig und berichtet weiterhin an James Palmer, Head of EMEA Equity Capital Markets. Er arbeitet seit 2007 für die Bank of America und war nach Unternehmensangaben massgeblich am Ausbau des ECM-Geschäfts in Deutschland und Österreich beteiligt.
Mit der Ernennung bündelt die Bank ihr Aktienkapitalmarktgeschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz künftig unter einer gemeinsamen Führung.
DACH-Region im Fokus der Strategie
Die Bank of America bezeichnet die DACH-Region als einen der grössten und am stärksten integrierten Kapitalmärkte Europas. Entsprechend soll die neue Führungsstruktur die Zusammenarbeit in den drei Ländern weiter stärken.
In den vergangenen Jahren begleitete die Bank mehrere bedeutende Kapitalmarkttransaktionen. Dazu zählen unter anderem der Börsengang der Porsche AG im Volumen von 9,4 Milliarden Euro, der Börsengang des Schweizer Hautpflegeunternehmens Galderma über 2,3 Milliarden Franken sowie der IPO von Schott Pharma.
Darüber hinaus war das Institut an verschiedenen Kapitalerhöhungen, Platzierungen und Wandelanleihen beteiligt. Auch Transaktionen von Unternehmen wie Siemens Energy, Fresenius Medical Care, Rheinmetall und Hensoldt gehörten dazu.
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Neue Leitung für das Equity-Linked-Geschäft
Parallel zur Neuorganisation übernimmt Thore Zimmermann die Leitung des Equity-Linked-Geschäfts für die Region EMEA.
Zimmermann ist seit 2021 bei der Bank of America tätig und war am Ausbau dieses Geschäftsbereichs beteiligt. Equity-Linked-Produkte verbinden Merkmale von Fremd- und Eigenkapital und umfassen unter anderem Wandel- und Umtauschanleihen.
Nach Einschätzung der Bank wächst die Nachfrage nach solchen Finanzierungsinstrumenten weiter. Unternehmen nutzen sie zunehmend zur Kapitalbeschaffung, zur Finanzierung von Übernahmen sowie zur Optimierung ihrer Kapitalstruktur.
Teil einer grösseren Neuorganisation
Die Personalentscheide sind Teil eines umfassenderen Ausbaus der Führungsstruktur im internationalen Investmentbanking und Kapitalmarktgeschäft der Bank of America.
Bereits zuvor hatte das Institut Olof Engelbrekts zum Country Executive für die Schweiz ernannt. Weitere Führungswechsel erfolgten zuletzt auch in Deutschland, Österreich sowie im Global-Capital-Markets-Geschäft der Region Asien-Pazifik.






