Plötzlich stand der Bahnverkehr still
Tausende Reisende sassen am späten Dienstagabend fest: Eine landesweite Störung legte den Zugverkehr der Deutschen Bahn für rund zwei Stunden lahm.
Inzwischen ist die Störung behoben. Dennoch müssen Fahrgäste weiterhin mit Verspätungen und Ausfällen rechnen.
Digitaler Bahnfunk fiel aus
Auslöser des Ausfalls war eine Störung des digitalen Bahnfunksystems GSM-R.
Dieses Kommunikationssystem ist für den sicheren Betrieb des Bahnverkehrs zentral. Es verbindet Lokführer, Fahrdienstleiter und weitere betriebliche Stellen.
Kurz vor 1 Uhr nachts gelang es Technikern, die Störung zu beheben. Anschliessend wurde der Verkehr schrittweise wieder aufgenommen.
Reisende strandeten in Bahnhöfen
Der Ausfall traf Fernverkehr, Regionalzüge, S-Bahnen und den Güterverkehr.
Viele Reisende mussten stundenlang warten. Die Deutsche Bahn stellte teilweise Hotel- und Taxigutscheine zur Verfügung.
Dennoch kam es an mehreren Bahnhöfen zu chaotischen Situationen. Fahrgäste kritisierten vor allem fehlende Informationen während des Ausfalls.
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Folgen bis in den Morgenverkehr
Auch nach der Behebung der Störung lief der Betrieb nicht sofort wieder normal.
Die Deutsche Bahn warnte vor:
- hohen Verspätungen
- kurzfristigen Zugausfällen
- Einschränkungen im Regionalverkehr
Vor allem im Berufsverkehr am Mittwochmorgen waren die Auswirkungen noch spürbar.
Schweizer Bahnverkehr kaum betroffen
Für Reisende in der Schweiz hatte die Störung nur geringe Folgen.
Die SBB teilte mit, dass der Schweizer Zugverkehr weitgehend normal lief. Lediglich einzelne Verbindungen waren verspätet.
Die Schweizer Bahnen standen während der Störung in engem Austausch mit der Deutschen Bahn.
Ursache wird untersucht
Die Deutsche Bahn konnte die Ursache im GSM-R-System identifizieren, nannte zunächst aber keine weiteren Details.
Der Ausfall soll nun genauer untersucht werden. Besonders der Güterverkehr fordert eine umfassende Aufarbeitung des Vorfalls.






