Die Spannung war gross – doch das Ergebnis sorgt für Kontinuität.
In Baden bleibt der Stadtrat nach den Gesamterneuerungswahlen 2025 unverändert. Auch im Einwohnerrat gab es Verschiebungen, die für Gesprächsstoff sorgen.
Der Stadtrat: Keine Überraschungen
Das Stimmvolk hat entschieden – und setzt auf Stabilität.
Markus Schneider (die Mitte) wurde mit 3’844 Stimmen als Stadtammann bestätigt.
Steffi Kessler (SP, 3’742 Stimmen) übernimmt neu das Amt als Frau Vizeammann.
Wiedergewählt wurden ausserdem:
Ruth Müri (Team – 3’723 Stimmen)
Regula dell’Anno-Doppler (SP – 3’698 Stimmen)
Benjamin Steiner (Team – 3’642 Stimmen)
Philippe Ramseier (FDP – 3’528 Stimmen)
Matthias Gotter (die Mitte – 3’487 Stimmen)
Herausforderer Stephan Zurfluh (Musikpartei) konnte mit 899 Stimmen den Einzug nicht schaffen.
Stadtammann Markus Schneider: „Wir danken der Stadtbevölkerung für ihr Vertrauen. Der Stadtrat wird sich auch in den kommenden Jahren für eine lebensfrohe Stadt für alle Generationen einsetzen.“
Einwohnerrat: Verschiebungen im Kräfteverhältnis
Nach der Fusion mit Turgi schrumpft das Parlament nun wieder auf 50 Sitze. Insgesamt stellten sich 221 Kandidierende auf neun Listen zur Wahl.
Die Sitzverteilung:
FDP: 10 Sitze (+1)
SP: 10 Sitze (-1)
Team: 8 Sitze (-1)
Mitte: 6 Sitze (-2)
Grüne: 5 Sitze (-3)
GLP: 4 Sitze (-2)
SVP: 6 Sitze (+1)
EVP: 1 Sitz (unverändert)
Acht Bisherige verpassten ihre Wiederwahl.
Die Stimmbeteiligung lag bei 39.8 %.
Nationale Abstimmungen: Klare Mehrheiten
Auch über zwei nationale Vorlagen wurde in Baden abgestimmt:
E-ID-Gesetz: 4’796 Ja zu 2’651 Nein
Bundesbeschluss über kantonale Liegenschaftssteuern: 4’358 Ja zu 3’038 Nein
Stabilität im Stadtrat, Bewegung im Parlament
Die Badenerinnen und Badener setzen auf Verlässlichkeit im Stadtrat, während der Einwohnerrat in seiner Zusammensetzung spürbar bewegt wurde.







