Es sind Sekunden, die alles veränderten – und ein Drama, das selbst erfahrene Einsatzkräfte erschüttert.
Ein weniger als drei Monate altes Baby wird aus einem Auto geschleudert und stirbt auf der Autobahn.
Was genau passierte, ist nun Gegenstand intensiver Ermittlungen – und ein flüchtiger Fahrer steht im Zentrum.
Was auf der A5 wirklich geschah
Ein Aufprall mit fatalen Folgen
Der tragische Unfall ereignete sich am vergangenen Samstag auf der A5 Turin–Aosta in der Höhe von Volpiano.
Im Auto sassen die Mutter und ihr wenige Wochen altes Baby, als ein Lieferwagen das Fahrzeug seitlich rammte.
Der Aufprall war so heftig, dass das Kind aus dem Wagen geschleudert wurde und auf der Fahrbahn landete.
Kurz darauf wurde es von einem dritten, bisher unbekannten Fahrzeug erfasst – und starb noch am Unfallort.
Flucht statt Hilfe
Besonders schockierend:
Der Fahrer des Lieferwagens hielt zunächst kurz an – und flüchtete dann.
Laut ansa.it bestätigen Ermittler der Staatsanwaltschaft Ivrea inzwischen, dass das Auto der Mutter nicht von selbst von der Strasse abkam, sondern eindeutig durch den Zusammenstoss mit dem Lieferwagen abgedrängt wurde.
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Ein drittes Fahrzeug im Fadenkreuz
Neben dem geflüchteten Lieferwagenfahrer suchen die Ermittler nun auch:
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den Fahrer des unbekannten dritten Fahrzeugs, das das Baby überrollte
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mögliche Zeugen, die den Unfall gesehen haben
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Dashcam-Aufnahmen von vorbeifahrenden Autos
Beide Fahrer könnten sich wegen fahrlässiger Tötung und Fahrerflucht verantworten müssen.
Was die Ermittlungen bisher ergaben
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Der Lieferwagen fuhr Richtung Turin
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Nach dem Zusammenstoss hielt der Fahrer kurz an
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Er verliess jedoch schnell den Unfallort
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Das Baby wurde aus dem Auto geschleudert
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Ein weiteres Fahrzeug überrollte das Kind
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Die Mutter steht unter Schock und wird psychologisch betreut
Warum das Baby aus dem Auto geschleudert wurde
Ob das Kind ordnungsgemäss in einem Babysitz gesichert war, ist laut Ermittlern noch unklar.
Die Gewalt des Aufpralls könne jedoch selbst korrekt installierte Sitze zum Versagen bringen.
Der Tod des Babys auf der A5 ist ein tragisches Beispiel für das, was eine einzige Rücksichtslosigkeit anrichten kann.
Die Polizei fahndet weiterhin nach zwei beteiligten Fahrern.










