Ein unerwarteter Alarm legt eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Zentralschweiz lahm.
Die Axenstrasse wurde am frühen Mittwochmorgen nach registrierten Geländebewegungen im Gebiet Gumpisch sofort gesperrt. Der Verkehr musste umgehend gestoppt und Fahrzeuge gewendet werden.
Plötzliche Bewegung am Hang löst Sperrung aus
Kurz vor 03.00 Uhr registrierten Überwachungssysteme Bewegungen im steilen Gelände oberhalb der Strasse. Die Behörden reagierten sofort.
Die Verbindung zwischen Flüelen und Brunnen bleibt bis auf Weiteres geschlossen.
Erste Massnahmen im Überblick
- Sofortige Sperrung der Axenstrasse
- Rückweisung der Fahrzeuge in beide Richtungen
- Sicherung der betroffenen Hänge
- Einsatz von Spezialisten zur Lagebeurteilung
Behörden im Dauereinsatz
Mehrere Stellen wurden alarmiert und sind vor Ort im Einsatz:
- Bundesamt für Strassen (ASTRA)
- Kantonspolizei Schwyz
- Kantonspolizei Uri
- Amt für Betrieb Nationalstrassen
- Private Sicherheitsdienste
Die Fachstellen koordinieren derzeit die Überwachung des Hangs und prüfen mögliche Risiken weiterer Bewegungen.
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Teilweise Erreichbarkeit bleibt bestehen
Trotz der Sperrung sind einzelne Zufahrten weiterhin möglich:
- Von Süden bis zur Tellsplatte
- Von Norden bis Sisikon und Riemenstalden
Die Behörden betonen jedoch, dass diese Abschnitte nur eingeschränkt nutzbar sind.
Umleitung empfohlen
Verkehrsteilnehmenden wird geraten, die Sperrung grossräumig zu umfahren. Empfohlen wird die Route via:
- Seelisbergtunnel
- Luzern
Die Signalisation vor Ort ist zwingend zu beachten.
Neubeurteilung im Tagesverlauf
Am Vormittag des 3. Juni 2026 soll eine neue Lagebeurteilung durch das ASTRA erfolgen. Danach wird entschieden, ob die Sperrung bestehen bleibt oder Teile der Strecke wieder freigegeben werden können.






