Mitten in der Nacht zerreisst eine Explosion die Ruhe in Moskau.
Ein Auto geht in Flammen auf – nur wenige Tage nach einem tödlichen Anschlag auf einen General.
Der Tatort: dieselbe Strasse.
Explosion auf derselben Strasse wie früherer Anschlag
In der Nacht ist in Moskau ein Auto auf der Yaseneva-Strasse explodiert – jenem Ort, an dem wenige Tage zuvor ein russischer General bei einem Anschlag ums Leben gekommen war. Bei der Explosion wurden zwei Verkehrspolizisten verletzt.
Der Vorfall ereignete sich gegen 1 Uhr morgens Kiewer Zeit in unmittelbarer Nähe einer Polizeistation. Augenzeugen berichteten von mindestens zwei Explosionen, die kurz hintereinander zu hören gewesen sein sollen. Zahlreiche Rettungs- und Sicherheitskräfte rückten aus.
Polizisten verletzt – widersprüchliche Angaben
Das russische Ermittlungskomitee teilte mit, dass die beiden verletzten Verkehrspolizisten in ein Krankenhaus eingeliefert worden seien. Über ihren Gesundheitszustand wurden zunächst keine weiteren Details bekanntgegeben.
In sozialen Medien kursierten jedoch auch Berichte, wonach die Beamten getötet worden sein sollen. Diese Angaben wurden bislang nicht offiziell bestätigt.
Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
imTicker auf WhatsApp abonnieren
Sprengsatz offenbar gezielt eingesetzt
Nach Medienberichten soll eine unbekannte Person einen Sprengsatz durch das Fenster des Fahrzeugs geworfen haben. Eine andere Version geht davon aus, dass der Sprengsatz in der Nähe des Autos platziert wurde und detonierte, als die Polizisten einstiegen.
Mehrere Zeugen berichteten zudem, dass zwei Personen nach der Explosion geflohen seien. Die Ermittlungen zu Tätern und Motiv laufen.
Nähe zum Anschlag auf General sorgt für Brisanz
Besondere Aufmerksamkeit erhält der Fall, weil sich die Explosion nahezu an jenem Ort ereignete, an dem am 22. Dezember das Auto des russischen Generals Fanil Sarvarov durch einen Sprengsatz zerstört worden war.
Ob zwischen beiden Vorfällen ein Zusammenhang besteht, ist derzeit unklar. Offizielle Stellen äusserten sich dazu bislang nicht.
Über den Vorfall berichten ukrainische Medien unter Berufung auf russische Quellen in sozialen Netzwerken, wie unter anderem ansa.it meldet.










