Ein sonniger Nachmittag in der Zuger Innenstadt endet mit einem Polizeieinsatz und offenen Fragen.
Am Landsgemeindeplatz ist es zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der sich die Aussagen der Beteiligten deutlich widersprechen.
Die Polizei sucht nun Zeugen, um den genauen Ablauf zu klären.
Streit zwischen Ehepaar und Mann eskaliert
Der Vorfall ereignete sich am Samstag, 2. Mai 2026, kurz nach 15.30 Uhr in der Stadt Zug.
Die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei erhielt einen Notruf, wonach eine Frau von einem Mann ohne ersichtlichen Grund bedrängt und in eine Hecke gedrückt worden sei.
Anschliessend kam es zu einem verbalen Disput mit dem Ehemann der Frau.
Der mutmassliche Aggressor entfernte sich danach zu Fuss stadtauswärts.
Festnahme im Bereich Schützenmattwiese
Wenig später konnte die Polizei den beschriebenen Mann im Bereich der Schützenmattwiese anhalten.
Der 22-jährige afghanische Staatsangehörige wurde festgenommen.
Dabei kam es zu einem heftigen Widerstand:
- verbale Drohungen gegenüber Einsatzkräften
- körperliches Um-sich-schlagen
- renitentes Verhalten bei der Festnahme
Die Polizei konnte die Situation schliesslich unter Kontrolle bringen.
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Widersprüchliche Aussagen der Beteiligten
Im Zentrum der Ermittlungen stehen derzeit stark abweichende Aussagen.
Während die Frau angibt, bedrängt und körperlich in eine Hecke gedrückt worden zu sein, stellen andere Beteiligte den Ablauf anders dar.
Die Polizei kann den genauen Hergang bislang nicht abschliessend bestätigen.
Zeugenaufruf der Zuger Polizei
Um den Sachverhalt zu klären, ruft die Zuger Polizei die Bevölkerung zur Mithilfe auf.
Gesucht werden Personen, die den Vorfall am Landsgemeindeplatz beobachtet haben.
Kontakt für Hinweise
Zuger Polizei: 041 595 41 41
Jede Beobachtung, auch kleine Details, können für die Ermittlungen relevant sein.
Strafuntersuchung eröffnet
Der festgenommene 22-Jährige wurde der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zugeführt.
Diese hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
Der Mann befindet sich derzeit in Haft.







