Juckreiz, tränende Augen und Nasen: Pollenallergien betreffen auch Haustiere wie Hunde und Katzen
Pollenallergien betreffen nicht nur Menschen
Zürich, 4. März 2026 – Auf den immer früher einsetzenden Pollenflug reagieren nicht nur Menschen empfindlich. Auch Hunde und Katzen können allergisch reagieren.
Häufige Symptome: Juckreiz, Hautirritationen, tränende Augen oder Nase
Unbehandelt drohen chronische Hautentzündungen und Stress bei Haustieren
Wohnungskatzen sind nicht geschützt – Pollen gelangen leicht über Fenster oder Kleidung ins Haus
Hunde: Deutliche Symptome erkennen
Hunde zeigen besonders oft Symptome an Pfoten, Schnauze, Ohren, Augen, Leiste, Achseln, Gliedmassen und Bauch:
Wiederholtes Kratzen und intensives Pfotenlecken
Rötungen, feuchte Haut und vermehrter Haarausfall
Geruchsentwicklung aus den Ohren, Nesselausschläge, Kopfschütteln
Tränende Augen oder „umgekehrtes Niesen“
Tipps von VIER PFOTEN für den Pollenflug:
Pollenbelastung vor Spaziergängen prüfen (morgens & mittags besonders hoch)
Spaziergänge kurz halten, Pfoten und Fell danach mit feuchtem Tuch reinigen
Kleidung wechseln nach dem Draußensein, Körbchen & Decken regelmässig waschen
Pollenschutzgitter, häufiges Oberflächenreinigen oder Luftreiniger mit HEPA-Filter
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Katzen: Subtilere Anzeichen
Katzen zeigen häufig Juckreiz und übermässiges Putzen, was zu kleinen Wunden führen kann. Weitere Symptome:
Wiederholtes Niesen und Nasenausfluss
Gerötete oder tränende Augen
Seltener: Ohrenentzündungen oder Atembeschwerden
Frühzeitig handeln
Janine Cirini, Campaignerin Haustiere bei VIER PFOTEN Schweiz:
„Viele Tierhalterinnen und -halter denken bei Hautproblemen nicht sofort an eine Pollenallergie. Je früher die Allergie erkannt wird, desto leichter lässt sich der Alltag des Tieres anpassen und desto geringer ist das Risiko für Folgeerkrankungen.“
Aufmerksamkeit besonders zu Beginn des Frühlings entscheidend
Erste Anzeichen ernst nehmen, Alltag der Tiere leicht anpassen
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Über VIER PFOTEN
VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichen Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heimtiere, sogenannte Nutztiere und Wildtiere – wie Bären, Grosskatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemässer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, im Vereinigten Königreich, Kambodscha, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in 13 Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen. In der Schweiz ist die Tierschutzstiftung ein Kooperationspartner vom Arosa Bärenland, dem ersten Bärenschutzzentrum, welches geretteten Bären aus schlechten Haltungsbedingungen ein artgemässes Zuhause gibt.










