Die Asylzahlen in der Schweiz zeigen im Mai 2026 einen klaren Rückgang.
Gleichzeitig bleibt die Struktur der Gesuche weitgehend stabil.
Entwicklung der Asylgesuche
Rückgang im Jahresvergleich
Im Mai 2026 registrierte das Staatssekretariat für Migration (SEM) insgesamt 1624 Asylgesuche.
Das entspricht einem Rückgang von 20 Prozent gegenüber dem Mai des Vorjahres.
Im Vergleich zum April 2026 blieb die Zahl der Gesuche nahezu unverändert.
Herkunftsländer
Afghanistan bleibt an der Spitze
Die wichtigsten Herkunftsländer waren:
- Afghanistan: 492 Gesuche
- Algerien: 178 Gesuche
- Eritrea: 156 Gesuche
- Türkei: 116 Gesuche
- Somalia: 96 Gesuche
Arten der Gesuche
Primär- und Sekundärgesuche
Von insgesamt 1624 Gesuchen wurden:
- 1289 als Primärgesuche
- 335 als Sekundärgesuche
Sekundärgesuche umfassen unter anderem Geburten, Familiennachzüge oder Mehrfachgesuche.
Die Primärgesuche gingen im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent zurück.
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Entscheide und Rückführungen
Über 2000 Entscheide im Mai
Im Mai 2026 entschied das SEM über 2069 Asylgesuche in erster Instanz.
- Asylgewährung: rund 30 Prozent (595 Fälle)
- 754 kontrollierte Ausreisen
Davon:
- 456 Personen reisten selbstständig aus
- 298 Personen wurden unter Aufsicht zurückgeführt
Stabilisierung auf tieferem Niveau
Die aktuellen Zahlen zeigen einen Rückgang der Gesuche bei gleichzeitig stabiler Entscheidungs- und Rückkehrpraxis.






