Lake Lucerne Summit: Armee zieht Bilanz
Der Assistenzdienst der Schweizer Armee zur Unterstützung des Lake Lucerne Summit ist erfolgreich abgeschlossen worden.
Die Einsatzleitung zieht eine positive Bilanz der mehrtägigen Sicherheitsmassnahmen am Bürgenstock im Kanton Nidwalden.
Bis zu 1300 Armeeangehörige täglich im Einsatz
Seit dem 19. Juni 2026 standen täglich im Schnitt rund 1300 Armeeangehörige im Einsatz.
Der Bundesrat hatte zuvor eine maximale Obergrenze von 2000 Personen für den Assistenzdienst bewilligt.
Die Schweizer Armee unterstützte dabei die zivilen Sicherheitskräfte insbesondere bei:
- Schutz von Delegationen und völkerrechtlich geschützten Personen
- Transport von Gästen am Boden und in der Luft
- Sicherung des Konferenzgeländes
Fünf Luftraumverletzungen registriert
Im eingeschränkten Luftraum kam es während der Konferenz zu insgesamt fünf Verstössen.
In zwei Fällen musste die Schweizer Luftwaffe eingreifen.
Die betroffenen Luftfahrzeuge wurden visuell identifiziert und aus der Sicherheitszone eskortiert.
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Drohnenabwehr und Cyber-Schutz im Einsatz
Neben klassischen Sicherheitsaufgaben übernahm die Armee auch technische Schutzaufgaben.
Dazu gehörten unter anderem:
- Überwachung des Konferenzraums
- Abwehr von Minidrohnen
- Unterstützung im Cyber- und ABC-Schutz
- Logistische Leistungen beim Auf- und Abbau
Zusammenarbeit mit zivilen Behörden
Die Kooperation zwischen Armee und zivilen Einsatzkräften verlief laut Verantwortlichen reibungslos.
Die Einsatzkräfte der Schweizer Armee arbeiteten eng mit den kantonalen Polizeikorps zusammen.
Kosten im Rahmen des Budgets
Die Armee betont, dass solche Einsätze nur marginale Zusatzkosten verursachen.
Die Finanzierung erfolgt über das reguläre Budget des VBS.






