Immer mehr Drohnensichtungen zwingen die Armee zum Handeln.
Nach erfolgreichen Feldversuchen beschafft die Schweiz neue Systeme zur Abwehr von Minidrohnen – und stärkt damit den Schutz von Truppen und Infrastruktur.
Drohnen: Chancen und Risiken
Nutzung: Die Armee setzt Minidrohnen seit Jahren für Aufklärung und Überwachung ein.
Risiken: Gleichzeitig steigt die Gefahr durch gegnerische Drohnen, die Aufklärung oder Angriffe ermöglichen könnten.
Fokus: Feldversuche haben gezeigt, dass moderne Abwehrsysteme dringend nötig sind.
Beschaffung von Abwehrsystemen
Im Sommer 2025 testeten Einheiten Drohnenabwehrsysteme in der Praxis.
Nun hat die Armee das Bundesamt für Rüstung armasuisse mit der Beschaffung beauftragt.
Die Systeme sind teilmobil – damit flexibel einsetzbar:
Schutz von militärischen Standorten
Unterstützung bei subsidiären Einsätzen zugunsten ziviler Behörden
Einsatz im Friedensförderungsdienst
Rahmenverträge für Minidrohnen
Neben den Abwehrsystemen hat armasuisse mit drei Anbietern Rahmenverträge im Wert von rund 108 Mio. Franken abgeschlossen:
Flexible Beschaffung von Minidrohnen, Zubehör und Services
Sicherstellung modernster Drohnentechnologie
Vermeidung von Engpässen bei rascher technischer Weiterentwicklung
Bedeutung für die Armee
Schutz: Truppen, Fahrzeuge und Infrastruktur werden besser vor gegnerischen Drohnen geschützt.
Aufklärung: Minidrohnen liefern lagegerechte Informationen und unterstützen Einsätze.
Zukunft: Erste Systeme wurden 2019 getestet – nun erfolgt eine schrittweise Ausrüstung weiterer Verbände.
Die Schweiz setzt auf eine Doppelstrategie: eigene Minidrohnen für Aufklärung – und Abwehrsysteme gegen gegnerische Drohnen.






