In einer gross angelegten nächtlichen Verkehrskontrolle im Appenzeller Vorderland stoppten Polizei und Zoll über 350 Fahrzeuge.
Was als Routine begann, endete mit mehreren Anzeigen – darunter auch Fälle von Alkohol am Steuer und Fahrerflucht.
Grosskontrolle im Appenzeller Vorderland
Gemeinsame Aktion von Polizei und Zoll
In der Nacht auf Samstag, 29. November 2025, führte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden gemeinsam mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) umfassende Verkehrskontrollen im Raum Vorderland durch.
Ziel der Aktion:
Verstösse im Strassenverkehr erkennen
Verkehrssicherheit stärken
Alkohol- und Drogenlenker aus dem Verkehr ziehen

Über 350 Fahrzeuge kontrolliert
Während der mehrstündigen Kontrolle wurden rund 350 Fahrzeuge samt Insassen überprüft.
Die Bilanz fällt gemischt aus:
Erfreulich:
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In den meisten Fällen gab es nichts zu beanstanden.
Aber:
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Acht Personen wurden bei der Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden angezeigt.
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Vier Lenker waren unter Alkoholeinfluss, drei von ihnen mussten ihren Führerausweis sofort abgeben (über 0.4 mg/l = 0.8 Promille).
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Zwei Fahrzeuge waren nicht betriebssicher oder in nicht vorschriftsgemässem Zustand.
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Ein Fahrer sass trotz Führerausweisentzug wieder am Steuer.
Fahrer flüchtet vor Kontrolle – später gestoppt
Gegen 1.00 Uhr wollten Polizisten einen Personenwagen, der von Rheineck Richtung Wolfhalden unterwegs war, anhalten.
Doch der Fahrer reagierte nicht auf das polizeiliche Haltezeichen – im Gegenteil:
Er beschleunigte und versuchte zu entkommen.
Wenig später konnte die ausgerückte Patrouille den mutmasslichen 28-jährigen Lenker an seinem Wohnort antreffen.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft und musste eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Die Staatsanwaltschaft klärt nun die genauen Umstände.
Polizei zieht positive Bilanz
Trotz mehrerer Anzeigen wertet die Polizei die Kontrolle als Erfolg:
Solche Einsätze zeigen Präsenz im Grenzgebiet und erhöhen die Verkehrssicherheit nachhaltig.
Die nächtliche Kontrolle im Appenzeller Vorderland zeigt, dass konsequente Polizeiarbeit wirkt – und Fehlverhalten auffällt.










